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„Das schiefe Körperhaus“ – Eine Übung für Ihr Selbstführungstraining

"Das schiefe Körperhaus" - Eine Übung für Ihr Selbstführungstraining
© iStock: ZoneCreative

 

Unser „innerer Schweinehund“ hat viele Facetten. Über seine Ursachen nachzudenken und sie zu besprechen ist hilfreich, reicht aber oft nicht aus. Denn auch sein zu Hause, unser Körper und unsere Emotionen, müssen berücksichtigt werden. Um unseren blockierenden inneren Mitbewohner zum von uns geführten inneren Mitarbeiter zu wandeln, ist es sinnvoll, das Zusammenspiel von Körperhaltung und Emotionen zu nutzen. Die Übung des „schiefen Körperhauses“ bietet sich in Selbstführungstrainings an, um Teilnehmern den Einfluss der Körperhaltung auf die Stimmung näher zu bringen.

Haben wir Kenntnis davon, wie die Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche genutzt werden kann, haben wir die Freiheit selbst zu entscheiden, welche psychische Verfassung wir haben möchten. Ausgangspunkt der Übung ist deshalb die positive Basis-Position. Bringen Sie Ihre Teilnehmer zunächst in diese Lage:

Die positive Basis-Position

Stellen Sie sich locker hin und lassen sie die Arme entspannt hängen. Ihre Füße positionieren Sie hüftbreit in leichter V-Stellung. Die Fußsohlen treten gleichmäßig auf dem Boden auf. Die Knie sind entspannt, die Kniescheiben zeigen geradeaus. Das Becken steht in der Mitte.

Lassen Sie Ihren Mund leicht geöffnet und ziehen Sie die Zungenwurzel aktiv nach hinten oben an den Gaumen. Richten Sie Ihre Wirbelsäule auf, sodass diese möglichst senkrecht ist. Ihre Schultern spannen Sie nach außen, Ihre Oberarmmuskeln drehen sie ebenfalls nach außen. Die Handgelenke und Hände sind vollkommen entspannt. Richten Sie Ihren Kopf hoch, Hals, Nacken und Gesichtsmuskulatur sind entspannt. Lächeln Sie!

Haben Ihre Teilnehmer die positive Basis-Position ein- und bewusst wahrgenommen, führen Sie diese durch unterschiedliche schiefe Körperlagen. Eine dieser Positionen möchten wir Ihnen hier vorstellen:

Position: „Man kann sich nur auf sich selbst verlassen“

Erzeugen Sie einen „Stiernacken“ und begeben Sie sich in eine Angriffshaltung. Ziehen Sie dazu den Kopf ein und blockieren Sie Ihre Arme im Schulterdach. Spannen Sie Ihre Oberarmmuskeln an. Schieben Sie Ihren Unterkiefer nach vorn, die Brauen senken sich, die Augen werden schmal und misstrauisch. Die Becken- und äußere Gesäßmuskulatur wird angespannt, die Beine gehen ins O, die Füße fallen auf die Außenkante.

In dieser Position entsteht eine cholerische und misstrauische Stimmung. Lassen Sie Ihre Teilnehmer ein bis zwei Minuten in dieser Körperhaltung verweilen. Anschließend erläutern und diskutieren Sie die Auswirkungen der Position auf die Stimmung.

Führen Sie die Teilnehmenden dann wieder in die positive Basis-Position zurück. Wiederholen Sie den Vorgang mit einer anderen Körperhaltung. Anschließend reflektieren die Teilnehmer selbst die Erfahrung aus dieser Übung, zum Beispiel mithilfe des Teilnehmerhefts. Ihre Teilnehmer werden erkennen, welch Wirkung die Körperhaltung auf die Emotionen hat.

Weitere schiefe Körperlagen und tiefergehende Informationen zur Übung und zum Modell finden Sie im Trainerleitfaden zum persolog® Selbstführungs-Modell.

Haben Sie das „schiefe Körperhaus“ schon einmal in Ihren Trainings getestet? Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Tipps mit uns und anderen Trainern. Wir freuen uns!

Eine Antwort zu “„Das schiefe Körperhaus“ – Eine Übung für Ihr Selbstführungstraining”

  1. Auch ich habe jahrelang unter meiner schiefen Körperhaltung gelitten. Erst nachdem mein Arzt mir den Kauf eines Wasserbetts sowie des posture right Korsetts von Dr. Lutaevano empfohlen hatte, ging es mir besser. Beides hilft mir dabei meine Schmerzen zu lindern und eine korrekte Körperhaltung einzunehmen.

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