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Das Typologie-Quadrat: Neue Methode für schwierige Mitarbeiter

Neue Methode im Umgang mit schwierigen MitarbeiternSchwierige Mitarbeiter sind für Führungskräfte oft eine Herausforderung. Wer sich als Vorgesetzter aber die richtigen Fragen stellt, findet möglicherweise schnell gute Lösungen. Das Typologie-Quadrat hilft dabei, indem es vier Impulse zur Selbstreflexion setzt, schreibt die Zeitschrift Wirtschafts-psychologie Aktuell.

Entlang des Typologie-Quadrats stellen sich Führungskräfte Fragen zu vier Bereichen, um problematische Situationen mit Mitarbeitern lösen zu können:

1. Nichtwollen oder Nichtkönnen?
Zunächst sollte die Führungskraft reflektieren, ob die schwierige Situation am Nichtwollen oder Nichtkönnen des entsprechenden Mitarbeiters liegt. Kann der Mitarbeiter sich möglicherweise aus einem guten Grund nicht anders verhalten oder will er es schlicht nicht?

2. Einflussbereich oder Hilflosigkeit?
Anschließend sollte sich die Führungskraft die Frage stellen, ob die vorliegende Problematik im eigenen Einflussbereich liegt. Kann die Führungskraft selbst etwas gegen das Verhalten des Mitarbeiters bewirken oder ist eine Einflussnahme überhaupt nicht möglich? Gerade wenn das schwierige Mitarbeiterverhalten auf Privatsachen beruht, sind der Führungskraft oft die Hände gebunden.

3. Objektiv oder subjektiv?
In einem dritten Schritt sollte die Frage gestellt werden, ob es sich bei dem vermeintlich schwierigen Mitarbeiter tatsächlich um einen problematischen Mitarbeiter handelt. Möglicherweise ist er auch nur in der subjektiven Wahrnehmung der Führungskraft problematisch. Eine ehrliche Selbstreflexion ist an dieser Stelle unabdingbar.

4. Motivator oder Coach?
Wie eine Führungskraft letztendlich agieren sollte, um das bestehende Problem mit einem Mitarbeiter zu lösen, kann teilweise aus dem ersten Schritt des Typologie-Quadrats geschlossen werden. Liegt das Verhalten des Mitarbeiters an dessen Nichtwollen, sollte der Vorgesetzte als Motivator handeln. Kann der Mitarbeiter sich schlicht nicht anders verhalten, sollte die Führungskraft hingegen als Coach agieren.

Mit seinen vier Schritten stellt das Typologie-Quadrat damit interessante und wirkungsvolle Fragen. Um diese aber richtig beantworten zu können und damit effektive Lösungen zu finden, ist eine gute Kenntnis der Mitarbeiter auf Seiten der Führungskraft unentbehrlich.

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