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Es ist nicht alles rosarot

Es ist nicht alles rosarot: Mitarbeiter- und Führungskräftekommunikation
© iStock: viafilms

 

Ob bei der Mitarbeiterführung oder bei der Teamarbeit: Uns wird nahegelegt, positiv zu formulieren. Stärken statt Schwächen werden betont. Wir sollen uns als Mitarbeiter oder Führungskraft auf die Chancen statt auf die Risiken konzentrieren. Manchmal kann uns negatives Denken und Formulieren aber auch unseren Zielen näher bringen, schreibt Spiegel Online.

Sie wollen Ihre Kollegen oder Mitarbeiter zur Zielerreichung anspornen. Positive Formulierungen motivieren dabei. Deshalb werden Führungskräfte auch zur Verbreitung positiver Visionen statt potenzieller Misserfolge angehalten. Doch häufig ist durch eine negative Formulierung eine stärkere Leistungsbereitschaft zu erreichen. Ob die Botschaft lautet „Mit einem höheren Umsatz können wir neue Mitarbeiter einstellen“  oder ob es heißt „Ohne höhere Umsätze müssen wir mit Einschnitten rechnen“, kann einen erheblichen Unterschied bewirken. Denn Studien zeigen: Negative Informationen haften besser in unserem Gedächtnis und sorgen für  stärkere Effekte.

Ist es also empfehlenswert, von nun an pessimistisch zu agieren, Angst einzuflößen und negativ zu formulieren, um die eigenen Ziele im Unternehmen zu erreichen? Nein, denn wird diese Strategie vermehrt eingesetzt, führt sie zu schwindender Motivation, einem negativen Arbeitsklima und Unzufriedenheit der Mitarbeiter. Eine gute Führungskraft sollte deshalb weiterhin positiv formulieren. In Ausnahmefällen aber auch die negativen Konsequenzen aufzuzeigen, kann weiterhelfen. Denn Konflikte und deren Management gehören ebenfalls zu einer guten Unternehmenskultur. Es ist eben nicht alles rosarot.

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