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Fachkräftemangel: Die Strategien der Discounter

© iStock: bluestocking

 

Schlechte Arbeitsbedingungen, unzufriedene Mitarbeiter, Imageschäden – Viele Discounter hatten es in den letzten Jahren nicht einfach. Wie Lidl und Aldi an sich arbeiten und versuchen, Fachkräfte zu rekrutieren, zeigt das Unternehmer-Magazin impulse.

Discounter suchen verstärkt nach Fachkräften. Denn das Sortiment der Discounter wächst. Von der Bäckerei- bis zur Fleischtheke entstehen in den Geschäften mehr und mehr Fachabteilungen. Hinzu kommt das wenig positive Arbeitgeberimage, das in den letzten Jahren zum Problem vieler Supermärkte wurde. Um trotzdem Fachkräfte für sich gewinnen zu können, legen sich unter anderem Lidl und Aldi ins Zeug.

Lidl verleiht etwa den eigenen Filialleitern mehr Verantwortung. 3.300 Filialleiter in Deutschland bekommen Schulungen. Vor allem die Aufstiegschancen sollen das Interesse der Fachkräfte wecken. Eine bessere Bezahlung sowie ein Dienstwagen seien weitere Anreize. Anders geht Aldi den Fachkräftebedarf an. Die neuen Führungskräfte würden vor allem aus dem eigenen Personalstand rekrutiert. Dabei setze der Discounter auf Weiterbildungen sowie auf leistungs- und umsatzabhängige Prämien.

Mit Fortbildungs- und Aufstiegschancen greifen die Discounter bereits für die Fachkräfte wichtige Faktoren auf. Doch gerade den jungen High Potentials sind die Arbeitszeiten und die Möglichkeit zur Vereinbarung von Privatleben und Arbeit wichtig. Ob die Discounter diese Ansprüche mit Öffnungszeiten bis spätabends erfüllen können, wird sich zeigen.

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