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Führungskräfte: Tabu-Thema „Angst“

© iStock: H-Gall

 

Eine Führungskraft muss stark sein. Sie darf keine Schwächen haben. Dieser Meinung sind nicht nur viele Mitarbeiter, sondern auch zahlreiche Führungskräfte selbst. Doch auch sie haben Ängste. Trotzdem ist das Thema Angst in der Welt vermeintlich ausschließlich selbstbewusster und erfolgreicher Manager tabu. Warum auch Führungskräfte Ängste haben dürfen und sollen, schreibt das Magazin managerSeminare.

Rund 70 Prozent der Führungskräfte haben Angst davor Fehler zu machen. 50 Prozent fürchten sich davor, Anerkennung zu verlieren. Konflikte mit Mitarbeitern machen 48 Prozent der Führungskräfte Sorgen. Trotzdem werden Ängste von Führungskräften in Unternehmen verschwiegen – vor sich selbst sowie vor Kollegen und Mitarbeitern. Denn für viele Manager stelle es eine Blöße dar, eigene Ängste zu äußern. Doch diese kommen andernfalls auf unvorteilhaftem Wege vom Vorschein: Hinter Kontrollzwang, Macho-Gehabe oder übersteigertem Selbstbewusstsein stecke oft nichts anderes als Angst.

Dabei sei Angst – selbstverständlich in Maßen – gerade für Führungskräfte ein wichtiges Kriterium, um gut führen zu können. Angst führe dazu, dass wir moralisch handeln, zum Beispiel gegenüber Mitarbeitern. Sie mache uns wachsam für Risiken und sporne unsere Leistungen an. Nur wer auch manchmal unsicher sei, könne von tatsächlich verantwortungsvoller Führung sprechen. Warum also nicht das Tabu der Manager-Welt brechen und auch mal die eigenen Sorgen bezüglich Projekten und Unternehmenserfolg diskutieren? Was spricht noch dagegen?

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