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Lieber 5 Tage lang nachdenken, als ein Leben lang Zeit verschwenden

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Erkennen Sie Ihre Effizienzkiller, verzichten Sie 5 Werktage darauf – und halten Sie das Ergebnis fest.

Das ist das Motto der Blockparade, zu der Jürgen Kurz momentan einlädt. Und ich finde, es ist ein großartiges Motto – das mich sowohl persönlich, als auch beruflich voll anspricht.
Ich bin Trainer im Bereich Zeitmanagement und setze mich daher ständig damit auseinander, wie Menschen mehr aus ihrer Zeit mache können. Wie sie – um beim Motto zu bleiben – ihre Effizienzkiller killen können.

Als Jürgen mich gefragt hat, ob ich bei der Blockparade mitmachen möchte, war mir also sofort klar: Ich bin dabei.
Nur: Welche Art von Effizienz-Experiment möchte ich durchführen, um darüber zu berichten? Soll es ein reiner Selbst-Versuch sein? Oder möchte ich andere mit einbeziehen.

Lasst uns effizienter werden – gemeinsam!

Die Idee, das Experiment gemeinsam mit anderen durchzuführen, gefiel mir irgendwie besser. Deshalb habe ich mein Team gedanklich mit ins Boot geholt und mir folgendes überlegt: Ein 5-tägiges Zeitmanagement-Optimierungs-Projekt – und zwar gemeinsam mit und hauptsächlich für mein Team.
Ein Projekt, bei dem jeder im Team an seiner persönlichen Effizienzsteigerung arbeitet. Bei dem sich jeder Gedanken darüber macht: Wann und wie verplempere ich am meisten Zeit? Wie kann ich das ändern? Und wie wird der Tag aussehen, an dem ich meine Zeitfresser eliminiert habe?
Wie gesagt: Mir hat die Idee gefallen. Allerdings wusste ich nicht so recht, ob mein Team so begeistert sein würde. Schließlich ist der Arbeitstag schon voll genug. Und da noch ein extra Projekt? 5 Tage hintereinander?

 

Gutes Zeitmanagement? Oft fehlt es an einem: der Zeit.

Entgegen meiner Zweifel: Mein Team war tatsächlich begeistert. Zwar hatten alle die Zertifizierung zum persolog® Zeitmanagement-Modell gemacht. Aber nicht jeder kümmert sich regelmäßig um sein Zeitmanagement – oft fehlt es an einem: der Zeit. Paradoxe Welt.
Deshalb waren alle damit einverstanden, das Thema noch einmal anzugehen. In der Gruppe, und jeder für sich persönlich.

Also haben wir losgelegt.

 

Zeitmanagement bei persolog: Ein kurzes Protokoll

Tag 1 stand unter dem Motto: Welcher Zeitmanagement-Typ bin ich überhaupt? Jeder im Team hat das persolog® Zeitmanagement-Profil ausgefüllt, für sich herausgefunden, wo er in Sachen Zeitmanagement steht – und seine persönlichen Ziele definiert, wo er gerne hin möchte. Die Grundlage, das eigene Zeitmanagement zu verbessern, war also gelegt.

 

An Tag 2 haben wir uns gemeinsam die einzelnen Dimensionen des persolog® Zeitmanagement-Modells angeschaut. Da gibt es z.B. die Kategorie Zeitwahrnehmung, den Bereich Prioritäten setzen, die Tages- und Wochenplanung oder das Thema Umgang mit Störungen. Jeder im Team hat die Verantwortung für eine – oder mehrere – dieser Zeitmanagement-Dimensionen übernommen. Soll heißen: Alle Team-Mitglieder haben sich bereit erklärt, sich intensiv damit auseinanderzusetzen, was es mit „ihrer“ Zeitmanagement-Dimension auf sich hat – um die anderen darüber aufzuklären.

 

Diese Aufklärung erfolgte an Tag 3: Im Rahmen kurzer Präsentationen wurden die 12 Dimensionen des persolog® Zeitmanagement-Modells vorgestellt. Dann kam die Diskussion: Jeder hat geschildert, wo er sich in den einzelnen Bereich sieht, wo sein persönliches Verbesserungspotential liegt – und wie er dieses Potential umsetzen möchte. Sowohl die ermunternden, als auch die kritischen Kommentare der anderen Team-Mitglieder waren klasse: Im Laufe von Tag 3 haben alle meine Zeitmanagementler ihre ganz persönliche Strategie entwickelt, um ihren Zeitfressern den Garaus zu machen.

 

An Tag 4 haben wir eine Pause vom Plenum eingelegt. Ganz nach dem Motto: Der beste Weg, um zu beginnen, ist es, zu beginnen hat jeder aktiv und für sich selbst damit begonnen, seine Strategie in die Tat umzusetzen. Mit Erfolg?

 

Wie an Tag 5 klar wurde: Definitiv! Alle im Team waren sich einig: Nach unserem 5-tägigen Projekt sind wir bestens dafür gewappnet, unsere Effizienzkiller endgültig zu killen.

 

Zeitmanagement: Individuell. Persönlich.

Und ich wurde wieder einmal in meiner Überzeugung bekräftigt, dass der persolog® Zeitmanagement-Ansatz der richtige ist: Der Umgang mit der eigenen Zeit ist eine hochgradig individuelle Angelegenheit. Das ist der grundlegende Gedanke des persolog® Zeitmanagement-Modells – dessen Treffsicherheit in unserem Experiment mehr als bestätigt wurde: Die verschiedenen Ausganspunkte, die individuellen Zeitfresser, die einzelnen Optimierungs-Strategien, die Herangehensweisen an deren Umsetzung, und die Ergebnisse – alles sah bei jedem einzelnen Team-Mitglied völlig anders aus. Individuell. Persönlich eben.

 

Ich bin froh, dass Jürgens Blockparade mich zu diesem Experiment inspiriert hat: zu 5 Tagen, an denen mein Team und ich so intensiv miteinander gearbeitet haben, wie es im normalen Arbeitsalltag kaum möglich ist. Zu 5 Tagen, an denen ich einen Teil dazu beitragen konnte, dass meine Mitarbeiter mehr aus ihrer Zeit machen.

Ganz im Sinne von: Lieber 5 Tage lang nachdenken, als ein Leben lang Zeit verschwenden.

 

Herzliche Grüße

Euer

Friedbert Gay

 

P.S.: Wenn Sie mehr zum persolog® Zeitmanagement-Modell erfahren möchten, ruft uns an unter +49 (0) 7232-3699-0, schreibt uns eine mail an mail@persolog.com, oder klickt einfach hier.

 

Weitere spannende Geschichten zum Thema Killen von Effizienzkillern gibt’s auf der Seite der Blockparade.

 

 

Eine Antwort zu “Lieber 5 Tage lang nachdenken, als ein Leben lang Zeit verschwenden”

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