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Qualifikationsverlust als Stresspotenzial

Psychische Belastungen sind zunehmend Thema auf der Agenda der Krankenkassen.

Eine wesentliche Ursache für Burnout oder Erschöpfung am Arbeitsplatz haben Forscher der Universität Kassel erkannt: Unzufriedenheit im Job. Diese entstehe vor allem durch Monotonie und Qualitätsverluste.

Die Gründe für eine psychische Überlastung durch die Arbeit sind breit gefächert. Prof. Dr. Kerstin Jürgens, vom Fachgebiet Mikrosoziologie der Universität Kassel, hat dabei unter anderem eine entscheidende Ursache entlarvt: Standardisierte Abläufe und die Entfremdung der eigentlichen Arbeit würde dem Großteil der Befragten zu schaffen machen. „Viele Arbeitnehmer erleben einen schleichenden Verlust ihrer Qualifikationen, die vom Betrieb nicht mehr abgefordert werden“, sagt sie. Ebenso würden fehlende Aufstiegsperspektiven und mangelnde Anerkennung die Zufriedenheit der Arbeitnehmer negativ beeinflussen.

Die Soziologin äußert deshalb drei Ratschläge: Die Arbeitsqualität müsse sichergestellt werden, außerdem sollten Mitarbeiter genügend Zeit für ausreichend Freizeit gewährt werden. Vor allem sei aber darauf zu achten, keine pauschalen Vorschriften für Erholungsweisen und Stressbekämpfung festzulegen. Denn die meisten Menschen würden über eigene Umgangsweisen mit Überlastung verfügen, die man bei der betrieblichen Stressbewältigung berücksichtigen müsse.

Das persolog Stress-Modell wird diesem Anspruch gerecht. Mit dem persolog Stress-Profil steht Mitarbeitern und Personalern ein Tool bereit, das beim individuellen Stressverhalten des Einzelnen ansetzt und mit dem persönliche Bewältigungsstrategien entwickelt werden können.

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