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Streiten will gelernt sein

iStock: AIMSTOCK

Bricht zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten ein Streit aus, gibt es häufig keine Regeln. Fast die Hälfte der Führungskräfte wird deshalb im Streitgespräch persönlich. Das ist das Ergebnis einer Befragung der Personalberatung Rochus Mummert. Wie Konflikte gelöst werden, sei in kaum einem Unternehmen fest geregelt.

47 Prozent der Vorgesetzten unterscheiden bei Auseinandersetzungen mit Mitarbeitern nicht zwischen sachlichen und persönlichen Streitpunkten. So äußern sich die befragten HR-Führungskräfte und Arbeitnehmer der Umfrage von Rochus Mummert. Grund dafür kann unter anderem eine fehlende Regelung zum Umgang mit Konflikten sein: Nur jedes dritte deutsche Unternehmen habe klare Standards zum Konfliktmanagement. Darunter leide vor allem die Unternehmenskultur. Jede zweite Firma kämpfe mit den Konsequenzen mangelnder Achtung und Wertschätzung. In knapp 90 Prozent der Fälle führe das wiederum zu sinkender Produktivität im Unternehmen.

Übrigens: 46 Prozent der Studienteilnehmer äußern unklare Anweisungen als Grund für Konflikte mit dem Vorgesetzten. 43 Prozent der Befragten erachten die Arbeitszeitregelung als Streitgrund. Es scheint, als ob sich die innerbetrieblichen Kommunikationsprobleme von der unklaren Arbeitsanweisung bis zum resultierenden Konflikt erstrecken.

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