Organisationen durch
Menschen entwickeln!

Zum Online-Shop

Surfen lernen – schon vor der Flut

Eine Stresswelle rollt auf Sie zu. Jetzt benötigen Sie Stresskompetenzen und Bewältigungsstrategien. Deshalb ist es wichtig bereits im Voraus Strategien gegen den Stress zu erarbeiten. Diese langfristigen Stressmethoden helfen uns, die Stresswelle zu surfen. Dazu müssen wir unsere Belastbarkeit erhöhen, eine positive Haltung zum Stress aufbauen und unsere Bewertung von Stress-situationen verändern. Klingt einfach. Aber mit welchen konkreten Maßnahmen erreichen wir das?

Um ganzheitlich auf eine Stresssituation vorbereitet zu sein, müssen wir zunächst verstehen, wie wir uns im Stress verhalten, ob produktiv oder non-produktiv. Um in einer Stresssituation in den produktiven Modus überzugehen, müssen langfristige Strategien in fünf Bereichen entwickelt werden. Es geht darum, Kompetenzen und damit Selbstvertrauen zu entwickeln – ganz unabhängig von den jeweiligen, momentanen Stressoren:

1. Kognitive Strategien
In Stresssituationen laufen gedankliche Prozesse in uns ab. Meist sind es bewertende Wahrnehmungen, Gedanken oder Schlussfolgerungen. Häufig führen sie dazu, dass wir Stress negativ wahrnehmen. Deshalb ist es wichtig, unsere innerlichen Prozesse im Stress zu kennen, zu reflektieren und sie gegebenenfalls zu ändern. Verschärfende Einstellungen, Anspruchserwartungen und Bewertungen sollen durch förderliche Gedanken ersetzt werden. Sich Fragen zu stellen, wie „Sehe ich nur die Negativseiten einer Situation?“, „Habe ich hohe oder falsche Erwartungen?“ oder „Was nutzt mir meine Einstellung?“ helfen uns dabei.

2. Soziale Unterstützung
Der soziale Rückhalt gehört zu den wichtigsten Mitteln gegen Stress. Oft nehmen wir diese wichtige Ressource aber als Stressquelle wahr. Denn wer soziale Beziehungen pflegt, muss Konflikte und Spannungen ertragen. Doch wer Sozialbeziehungen pflegt, wird davon profitieren. Unterstützung, ob im Kollegenkreis oder in der Familie, kann unsere Belastungen wesentlich reduzieren. Das soziale Netzwerk zu erhalten, muss deshalb nicht unbedingt einen großen Aufwand nach sich ziehen. Jemandem Grüße auszurichten, andere zu loben oder ab und zu ohne Anlass eine E-Mail oder Postkarte zu schicken genügt häufig schon, um in stressigen Situationen Unterstützung zu erhalten.

3. Problembezogene Strategien
Es gibt unvermeidbare Stressoren. Problembezogene Strategien bereiten uns auf diese Belastungen vor und schwächen oder verhindern damit deren unangenehme Wirkung. Beispielsweise die Änderung der Arbeitsstrategie, etwa durch die Einführung mehrerer kurzer Pausen, kann verschiedenen Stressoren vorbeugen. Auch der Erwerb neuer Kompetenzen, wie Zeitmanagement, Delegieren oder Nein sagen, hilft uns in diesen Situationen. Übrigens: Wer Probleme systematisch angeht, kann stressauslösende Bedingungen verändern. Das bedeutet: Probleme müssen definiert, Ideen zur Bewältigung gesammelt und konkrete Schritte geplant werden.

4. Genussbezogene Strategien
Unter Stress neigen wir häufig dazu, unsere Freizeitaktivitäten und sozialen Kontakte einzuschränken oder ganz zu vernachlässigen. Auf Dauer kann dieses Verhalten zu Unzufriedenheit führen und selbst zum Stressor werden. Deshalb müssen wir gezielt angenehme Erlebnisse in unseren Alltag einplanen, egal ob Sport, Geselligkeit oder Kultur. Wichtig ist, dass wir das tun, was unserer Neigung entspricht und diese Erlebnisse ohne schlechtes Gewissen genießen. Wer sich aber zu viel vornimmt, bringt sich erneut unter Druck.

5. Körperbezogene Strategien
Wenn alle „kopfgesteuerten“ Strategien gegen den Stress fehlschlagen, ist es wichtig zu entspannen oder sich aktiv zu bestätigen. Nur so können wir unsere Gedanken neu ordnen und klar über eine Problemlösung erarbeiten. Autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder Atemtechniken helfen uns, in festgefahrenen Situationen ruhig zu werden, innezuhalten und zu entspannen. Wem sich die Möglichkeit bietet, kann auch aktiv Sport treiben.

Mit einfachen Strategien, wie diesen, können Sie genau dort ansetzen wo Sie aktuell stehen – unabhängig von speziellen, akuten Stressoren und Situationen. Deshalb ist das persolog® Stress-Profil auch dann anwendbar, wenn Sie sich momentan nicht in einer Stresssituation befinden. Mithilfe des persolog Stress-Profils® analysieren Sie zunächst Ihr persönliches Stressverhalten. Anschließend erfahren Sie die auf Ihren Verhaltenstyp zugeschnittenen, langfristigen und auch kurzfristigen Stressstrategien. Damit lernen Sie schon im Voraus, eine mögliche Stresswelle besser zu bewältigen und ihr kompetent zu begegnen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2018 persolog