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Zu viel Harmonie? Wenn freundliches Nicken konstruktive Kritik ersetzt

Wenn Harmonie hemmt
© iStock: Jacob Wackerhausen

 

Das Team arbeitet gut zusammen. Die Führungskraft schätzt jeden. Und das Betriebsklima ist durchweg positiv. Ein Traum für jeden Arbeitnehmer – oder? Zwar ist Harmonie in Personalsachen ein anzustrebendes Ziel, zu viel des Guten hilft aber keinem weiter – ganz im Gegenteil. Was passiert, wenn ein freundliches Nicken konstruktive Kritik ersetzt, schreibt das Magazin managerSeminare.

Eine positive Unternehmenskultur bringt den Erfolg des Unternehmens voran. Wenn Teams problemlos kommunizieren können, arbeiten sie effektiver. Schenken Führungskräfte ihren Mitarbeitern Wertschätzung, bringt das nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit, sondern auch die Motivation und damit die Leistung voran. Sämtliche Studien belegen derartige Zusammenhänge. Diese sie sind nicht nur richtig, sondern auch wichtig. Wird es im Team aber zu harmonisch, kann sich dies negativ auswirken. An die Stelle der abzuarbeitenden Agenda rückt das nette Gespräch mit den Kollegen. Anstelle wertvoller, konstruktiver Kritik rückt unüberlegtes Abnicken. Man möchte die Harmonie im Team schließlich nicht gefährden. Das übertriebene Streben nach Harmonie führt aber zu Unehrlichkeit, schlechteren Entscheidungen und wenig Effektivität.

Deshalb ist es wichtig, im Rahmen der Unternehmenskultur eine Konfliktkultur zu pflegen. Selbstverständlich ist ein gutes Klima wichtig, ebenso wie der positive Umgang mit dem Verhalten anderer. Dazu gehört aber auch, Meinungsverschiedenheiten anzunehmen, anstatt sie des guten Willens wegen unter den Teppich zu kehren. Denn wer Konflikte professionell managen kann, gefährdet damit nicht die Harmonie. Er hält sie damit vielmehr auf dem richtigen Niveau und steigert die Effektivität des Teams.

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