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Unternehmenserfolg durch Gehaltserhöhungen steigern

Den Unternehmenserfolg zu steigern, ist zunächst einmal das maßgebliche Ziel eines jeden rational handelnden Managements. Grundsätzlich befindet sich das Management dabei jedoch in einem Dilemma: Einerseits erwarten die Shareholder kurzfristig möglichst hohe Earn Outs, die heutzutage durch Reduzierung der Personalkosten erzielt werden sollen und u.a. an Unternehmenskennziffern wie beispielsweise den Umsatz pro Mitarbeiter gemessen und bewertet werden.

Andererseits zeigen die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus dem Bereich der Arbeitsforschung bereits seit Jahrzehnten, dass der Unternehmenserfolg mittel- bis langfristig mitunter deutlich von der Mitarbeiterzufriedenheit und diese wiederum von dem Gehalt abhängen kann. Dabei gilt es stets abzuwägen, ob jeder Euro mehr in die Belegschaft diesen Mitteleinsatz mindestens in gleicher Höhe wieder in die Kasse bringt. Insofern stellen sich vorrangig zwei Fragen: Wie eng ist der Zusammenhang (1.) zwischen Unternehmenserfolg und Mitarbeiterzufriedenheit und (2.) zwischen Mitarbeiterzufriedenheit und Gehalt?

 

Um zumindest die zweite Frage ausreichend zufriedenstellend beantworten zu können, kann auf verschiedene Messmethoden zurückgegriffen werden. Eine davon ist erst seit knapp zehn Jahren im deutschsprachigen Raum überhaupt möglich. Dabei handelt es sich um die Auswertung des erfassten Datenmaterials aus den in diesem Zeitraum anonym auf Internetportalen wie dem First Mover Jobvoting.de abgegebenen Arbeitgeberbewertungen. Die einzelnen Arbeitgeberbewertungen der Mitarbeiter umfassen die Beurteilung des jeweiligen Arbeitsplatzes getrennt nach verschiedenen Faktoren wie Personalführung, Karrierechancen, Arbeitsatmosphäre und nicht zuletzt auch Gehalt.

Dadurch kann ein Zusammenhang zwischen der Gesamtbewertung und der Beurteilung eines einzelnen Faktors wie z.B. dem Gehalt geprüft werden. Zur Prüfung kann hierzu die statistische Methodik der Korrelation herangezogen werden. Liegt der Korrelationskoeffizient bei +1, besteht ein stark positiver Zusammenhang, tangiert er hingegen bei -1, existier ein deutlich negativer Zusammenhang. Ein Wert um 0 spricht dafür, dass kein Zusammenhang bestünde.

 

Bei der Berechnung des Korrelationskoeffizienten zwischen der Gehalts- und der Gesamtbewertung ergab sich für den Zeitraum von 2006 bis 2015 immerhin ein Wert von 0,724 – was für einen erkennbaren Zusammenhang spricht. Demnach lässt sich also die Wertschätzung für den Arbeitsplatz und die Mitarbeiterzufriedenheit insgesamt durch die Höhe des Gehalts maßgeblich steuern. Daraus ergeben sich jedoch wiederum neue Fragestellungen, die für eine wirkungsvolle Steuerung notwendig sind.

In Folgeuntersuchungen gilt es nun zu analysieren, welche Gehaltsstufen die höchste Zufriedenheit verspricht und ob neben dem Gehalt noch andere Faktoren über einen vielleicht größeren Steuerungseffekt verfügen. Genannt sei hier beispielsweise die Personalführung durch die Vorgesetzten. Erste Analysen hatten bereits ergeben, dass hier der Korrelationskoeffizient noch höher ausfällt und der kooperative Führungsstil dem autoritären deutlich vorgezogen wird.

 

Jobvoting ist First Mover in puncto Arbeitgeberbewertungen im deutschsprachigen Raum und gehört seitdem zu den grössten Internetportalen seiner Branche. Seit 2014 ist Jobvoting auch mit einer englischen und einer polnischen Internetpräsenz verfügbar. Das innovative Konzept wurde bereits von der Initiative Mittelstand ausgezeichnet und wurde in Medienberichten wie beim N24 Mittagsmagazin, beim Wissensmagazin Galileo und im personalmagazin einem breiten Publikum vorgestellt.

Auf Jobvoting können sich die Leser vorab anhand der veröffentlichten Erfahrungsberichte über ihre potenziellen neuen Arbeitgeber informieren. Darüber hinaus bietet Jobvoting noch weitere Informationsmöglichkeiten wie beispielsweise den Gehaltsvergleich, die Stellenanzeigensuche und das Arbeitnehmer-Forum.

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