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2 Tipps für widerspenstige Teilnehmer

© iStock: GlobalStock

 

Sie sehen Herr Stopanski die Unlust förmlich an. Die Mundwinkel hängen auf den Schultern. Der Blick wandert nach draußen. Der erste Satz in der Vorstellungsrunde – „Herr Müller hat mich geschickt“ – bleibt unkommentiert in der Luft hängen. Jetzt sind Sie als Trainerin oder Trainer gefragt, um den widerspenstigen Teilnehmer zu erreichen. Helfen Sie Ihren Lernenden, Vorurteile gegenüber neuem Lernstoff abzubauen. Geben Sie Ihnen konkrete Maßnahmen an die Hand, um nachhaltige Lernerfolge aus dem Training ziehen zu können. Wie Sie das erreichen, zeigen wir Ihnen anhand von zwei Übungen aus dem Modell „persolog Lernen und Lehren“.

l Vorurteile vorbeugen

Um Ihre Teilnehmer von Vorurteilen zu befreien und sie damit offen für Ihr Training und die neuen Inhalte zu machen, hilft die Übung „Äpfel versuchen“. Legen Sie dazu vier Äpfel unterschiedlicher Sorten vor sich. Fordern Sie Ihre Lernenden dann auf, sich vorzustellen, sie mögen nur süße und keine mehligen Äpfel. Sie sollen nun nur anhand des Aussehens bestimmen, welcher Apfel ihren Anforderungen entspricht. Dazu werden sie – ohne die Äpfel zu probieren – nicht im Stande sein.

Diskutieren Sie deshalb im Anschluss mit Ihren Teilnehmern, warum sie die Aufgabe nicht lösen konnten. Dabei wird ihnen vor Augen geführt, dass sie nicht vorschnell urteilen und sich aufgrund von Annahmen gegenüber Neuem verschließen sollten. Erst wenn sie sich für das Neue, zum Beispiel Ihren Lernstoff bzw. Ihr Training, geöffnet haben, können sie darüber urteilen.

l Erinnerungswerte schaffen

Damit Ihre Teilnehmer nachhaltige Lernerfolge aus Ihrem Seminar ziehen, hilft die Übung „Memo-Knubbelchen“. Die Lernenden sollen dabei etwas auf eine Moderationskarte schreiben, das sie im Seminar gelernt und im Alltag berücksichtigen wollen. Im Rahmen eines Stressmanagement-Seminars könnte dies zum Beispiel ein Verhalten sein, das der Teilnehmer künftig nicht mehr in einer Stresssituation an den Tag legen möchte. Anschließend knüllen alle ihre Moderationskarte zusammen, sodass ein „Memo-Knubbelchen“ entsteht.

Dieses sollen Ihre Teilnehmer nach dem Training an einer Stelle deponieren, an der sie oft damit in Berührung kommen, z.B. auf ihren Schreibtisch. Damit verankern Ihre Teilnehmer eine wichtige Quintessenz Ihres Trainings im Langzeitgedächtnis und fördern die tatsächliche Umsetzung im Alltag.

Mit einfachen Übungen können Sie viele typische Trainings-Probleme schnell verringern. Welche Probleme kommen Ihnen im Training noch entgegen? Haben Sie Maßnahmen dagegen entwickelt oder suchen Sie noch nach Lösungen?

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

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