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4 Tipps für Ihr Stress-Training

Ihr Stress-Training ist auf Papier perfekt durchgeplant. Sie haben sich Übungen und Abläufe  in einem Konzept  zurechtgelegt. Und trotzdem läuft Ihr Stress-Training nicht wie geplant: Ihre Teilnehmer arbeiten kaum mit, die Wirksamkeit Ihres Trainings bleibt eher durchschnittlich. Auch unsere Trainerinnen und Trainer haben schon Situationen wie diese erlebt – und Erfahrungen daraus gezogen. Vier erprobte und bewährte Tipps, die Ihr theoretisch ausgereiftes Training auch praktisch erfolgreich machen, möchten wir deshalb an Sie weitergeben.

1. Setzen Sie auf Gruppentrainings

Erfahrungen zeigen: Stress-Trainings in Gruppen haben gewisse Vorzüge. Ihre Teilnehmer entwickeln eine höhere Bereitschaft, die eigene Bewertung der Stresssituation zu hinterfragen. Denn sie können beobachten, wie andere Teilnehmer ganz ähnliche Situationen völlig anders wahrnehmen. Das ermutigt, Teilnehmer dazu, die eigene Meinung zu reflektieren und sie nicht einfach hinzunehmen. Häufig relativieren sich die eigenen Probleme sogar, wenn beobachtet werden kann, dass die anderen Teilnehmer in Ihrem Alltag ähnlich stressbelastet sind.

Darüberhinaus motivieren sich Ihre Teilnehmer gegenseitig, sie helfen sich untereinander in Lernpartnerschaften, geben sich Feedback und haben gemeinsam mehr Spaß, Entspannungstechniken zu erlernen, als alleine. Dabei können Teilnehmer homogener Gruppen sogar  Stressbewältigungs-Strategien von anderen Beteiligten übernehmen. Der Lernerfolg wird damit vorangetrieben.

2. Erzeugen Sie Offenheit und Transparenz

Stellen Sie von Beginn Ihres Trainings an klar, dass Ihre Teilnehmer selbst bestimmen können, was sie von sich preisgeben möchten. Ihre Teilnehmer sollen sich bewusst sein, dass sie selbst entscheiden können, wie offen sie sich während des Trainings über sich selbst, über die eigenen Stresssituationen und die damit verbundenen Probleme und Meinungen äußern möchten. Nur wenn Ihre Teilnehmer selbst  bestimmen können, wie tief Sie ihr persönliches Stressverhalten analysieren möchten, können Sie Ihre Teilnehmer erreichen und für Ihr Training gewinnen. Klar ist jedoch: Je offener die Gesprächsatmosphäre in der Gruppe, desto intensiver und effektiver die Lernerfolge.

3. Achten Sie auf die Sitzordnung

Der offene Kreis hat sich als Sitzordnung in Stress-Trainings bewährt. Ihre exemplarischen Übungen finden dabei in der Mitte des Kreises statt. Damit haben die Teilnehmer die Möglichkeit, alles gut beobachten zu können. Übrigens: Müssen Ihre Teilnehmer ihren ‚normalen‘ Sitzplatz bewusst verlassen, fällt es ihnen leichter, sich in die Übungssituation hineinzuversetzen.

4. Definieren Sie Kommunikationsregeln

Um Ihre Teilnehmer zur aktiven Mitarbeit zu bewegen, soll eine freundlich-direktive Atmosphäre im Seminar geschaffen werden. Dazu müssen einige Kommunikationsregeln festgelegt werden: Beispielsweise sollten sich Ihre Teilnehmer nicht unterbrechen und die Aussagen anderer nicht bewerten. Konstruktives Feedback kann hingegen sehr hilfreich sein. Damit kann bereits in der Gruppe positive Bekräftigung als Bewältigungstechnik trainiert und verinnerlicht werden.

Diese Tipps können schnell und einfach umgesetzt, Ihr Training um ein Vielfaches effektiver gestalten. Denn wie unsere Erfahrung gezeigt hat: Auch bei der Planung des Trainings darf nicht vergessen werden, dass jeder Teilnehmer anders tickt. Eine für alle Teilnehmer akzeptable Sprechsituation ist deshalb wesentlich, um ein effektives Seminar realisieren zu können.

| Stress-Weiterbildung für Trainerinnen und Trainer: 08. – 09. November in Karlsruhe

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