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5 schädliche Denkmuster

und wie du sie überwindest

Klimakrise, Energiekrise, Inflation, Pandemie … Wir sind aktuell mit gleich mehreren Krisen gleichzeitig konfrontiert, die uns mit ihren Begleiterscheinungen nicht nur persönlich zusetzen, sondern auch die Wirtschaft vor große Herausforderungen stellen. So sind nicht nur im privaten, sondern auch im Arbeitskontext starke Nerven gefragt. Doch wie können wir in herausfordernden Zeiten einen kühlen Kopf bewahren, um diese Krisen gut zu bewältigen, klug zu handeln und mental gesund zu bleiben? Unserem Denken kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Hier stellen wir dir 5 schädliche Denkmuster vor und was du dagegen tun kannst.



Schädliche Denkmuster und Glaubenssätze

Hinter einem Denkmuster liegen tief in uns verankerte Glaubenssätze. Das Problem: Häufig sind diese subjektiv wahrgenommen Wahrheiten eigentlich destruktive Überzeugungen, die zu ungünstigem Handeln führen. So passiert es in angespannten Situationen, dass wir nicht klug und Stress reduzierend handeln, sondern krampfhaft getrieben von einer inneren Überzeugung den eigenen Stress noch vergrößern. Schauen wir auf 5 typische Denkmuster, die uns mental schwächen, statt stärken:

1.Typisches Denkmuster: das „Sei perfekt“-Denken

Das „Sei perfekt“-Denken macht insbesondere Leistungssituationen zu Stresssituationen. Für Menschen, die in diesem Denkmuster verhaftet sind, sind Glaubenssätze typisch wie:
„Es ist nicht akzeptabel, wenn ich eine Arbeit nicht schaffe.“
„Ich muss immer für meinen Betrieb da sein.“
„Es gibt nichts Schlimmeres, als Fehler zu machen.“
„Auf mich muss hundertprozentiger Verlass sein.“

2. Typisches Denkmuster: das „Sei beliebt“-Denken

Das „Sei beliebt“-Denken macht konflikthaltige zwischenmenschliche Leistungssituationen zu Stresssituationen. Für solche Menschen sind Gedanken typisch wie:
„Ich will andere nicht enttäuschen.“
„Es ist schrecklich, wenn mir andere böse sind.“
„Ich muss mit allen Menschen gut auskommen.“
„Es ist schlimm, wenn andere mich kritisieren.“
„Es ist wichtig, dass mich alle mögen.“

3. Typisches Denkmuster: das „Sei stark“-Denken

Das „Sei stark“-Denken macht Situationen eigener Hilfsbedürftigkeit und Schwäche zu Stresssituationen. Für solche Menschen sind Gedanken typisch wie:
„Am liebsten mache ich alles selbst.“
„Starke Menschen brauchen keine Hilfe.“
„Wenn ich mich auf andere verlasse, dann bin ich verlassen.“
„Ohne mich geht nichts.“
„Es ist schrecklich, auf andere angewiesen zu sein.“

4. Typisches Denkmuster: das „Sei vorsichtig“-Denken

Das „Sei vorsichtig“-Denken macht unkontrollierbare, unsichere Situationen zu Stresssituationen. Für solche Menschen sind Gedanken typisch wie:
„Es ist schlimm, wenn etwas nicht so verläuft, wie ich es plante.“
„Ich muss alles unter Kontrolle haben.“
„Bei Entscheidungen muss ich mir hundertprozentig sicher sein.“
„Ich muss ständig daran denken, was alles passieren könnte.“
„Es ist schlimm, wenn ich nicht weiß, was auf mich zukommt.“
„Ich werde meinen Lebensstandard nicht halten können.“

5. Typisches Denkmuster: das „Ich kann nicht“-Denken

Das „Ich kann nicht“-Denken macht Situationen, in denen unangenehme Aufgaben, eigene Anstrengung oder Frustration drohen, zu Stresssituationen. Für solche Menschen sind Gedanken typisch wie:
„Ich halte das nicht durch.“
„Ich werde versagen.“
„Ich schaffe das nicht.“
„Ich halte diesen Druck nicht aus.“
„Probleme und Schwierigkeiten sind einfach nur fürchterlich.“
„Man wird mir aufgrund meiner Krankheit kündigen.“
„In meinem Alter finde ich keinen neuen Arbeitsplatz.“

Das kannst du tun

Hast du dich in dem ein oder anderen Denkmuster wiedergefunden? Dann hast du den ersten Schritt zur Überwindung von schädlichem Denken schon getan. Denn zuallererst müssen wir uns dieser schädlichen Glaubenssätze bewusstwerden und sie entlarven. Wichtig zu wissen ist, dass manchen Glaubenssätzen durchaus positive persönliche Werte zugrunde liegen, wie z.B. Zuverlässigkeit, ein gutes Miteinander, Loyalität oder der Eigenanspruch, eine qualitativ hochwertige Arbeit abzuliefern. Aber in dieser Absolutheit kann kein Mensch solchen Ansprüchen gerecht werden. Hier geht es also darum, die eigenen Glaubenssätze „neu“ zu formulieren, wie man seine Werte auf gesunde Weise leben kann, ohne sich selbst dabei zu schaden und bewusst die eignen Begrenzungen mit einkalkuliert. Frage dich: Was wäre denn das Schlimmste, was passieren kann, wenn mich andere nicht mögen/ich nicht stark bin/ich etwas falsch mache /…? Oft hilft das bei der Entlarvung überfordernder Ansprüche an sich selbst.

Andere Glaubenssätze wie z.B. im Bereich des „Ich kann das nicht“-Denkens sind von Grund auf negativ und blockieren die Bewältigung von herausfordernden Situationen. Hier geht es darum, negative Glaubenssätze zu positiven zu machen, indem du sie dir täglich selbst zusprichst. Nur, wenn ich mir z.B. immer wieder sage „ich kann das schaffen“, habe ich die gedankliche Freiheit, es tatsächlich zu schaffen, eigene Kräfte zu aktivieren und Lösungen zu finden.

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