Organisationen durch
Menschen entwickeln!

Zum Online-Shop

7 Fehler bei der Suche nach High Potentials

7 Fehler bei der Suche nach High Potentials
© matttilda/fotolia.com

 

Potenzielle, gut ausgebildete Arbeitnehmer haben heute große Freiheiten, wenn es um die Wahl des Arbeitgebers geht. Gleichzeitig ist der „War for Talents“ bereits in vollem Gange. Dabei begehen einige Unternehmen jedoch typische Fehler, schreibt der Human Resource Manager.

1. Unscheinbar, leise, passiv
Viele Unternehmen versuchen noch immer, nach dem alten Schema Mitarbeiter zu rekrutieren: eine Stellenanzeige schalten und abwarten. Die jungen Talente nehmen jedoch die Unternehmen war, die – gerade online – sichtbar sind und aktiv auf sie zukommen.

2. Fordern ohne Gegenleistung
Unternehmen, die in Stellenausschreibungen keine Persönlichkeit und Offenheit zeigen, sind in der Bewerberwelt gesichtslos. Auch die dabei häufig aufgezeigte Palette an geforderten Qualifikationen und Soft Skills stoßen bei talentierten, potenziellen Bewerbern auf Ablehnung.

3. Nur heiße Luft
Employer Branding ist wichtig. Dabei jedoch ehrlich und aufrichtig zu sein, ist die oberste Voraussetzung, um sich als guter Arbeitgeber zu positionieren. Heiße Luft und Versprechen, die nicht eingehalten werden, schaden dabei und werden häufig schon im Voraus erkannt.

4. Bewerber zappeln lassen
Um Talente für sich zu gewinnen, müssen Unternehmen schnell handeln. Bewerbern erst nach vier Wochen oder sogar gar keine Antwort zu schicken ist mehr als imageschädigend. Viele Fachkräfte erwarten nach etwa zwei Wochen eine Antwort – andernfalls wird die Bewerbung an die Konkurrenz geschickt.

5. Eingerostete Strukturen
Wer als Unternehmen starre Hierarchien, eingefahrene Vorgänge und eingerostete Strukturen aufweist, ist für die jungen Talente unattraktiv. Sie streben nach dem Sinn ihres Tuns und fordern deshalb, eigene Denk- und Arbeitsweisen einbringen zu können.

6. Sprache: Deutsch
Eine zweisprachige Stellenanzeige kann Wunder bewirken. Denn international begehrte Talente werden nur auf diesem Wege zum Unternehmen kommen.

7. Arbeiten, nicht lachen, wenig kosten
Die jungen Fachkräfte bringen gerne gute Leistungen, möchten dafür aber auch honoriert und wie Menschen behandelt werden. Arbeiten ohne Pausen, ständige Überstunden, kein Spaß mit den Kollegen am Arbeitsplatz und eine geringe Bezahlung sind für die Talente keine Option.

Wer diese Fehler vermeidet, ist schon einen Schritt näher am passenden Bewerber.

Eine Antwort zu “7 Fehler bei der Suche nach High Potentials”

  1. Die Arbeitsbedürfnisse der jungen Generation haben sich deutlich verändert. Themen wie Familienfreundlichkeit, Work-Life-Balance oder auch sonstige Leistungen des Arbeitgebers sind enorm wichtig geworden. Unternehmen selber haben mit der Bindung und Motivation von Fachkräften zu „kämpfen“. Der „war of talents“ steht allen Unternehmen bevor. Große Unternehmen bzw. Konzerne können dafür große Budgets aufbringen. Aber was sollen mittelständische Unternehmen machen, um sich zu rüsten? Innovative Karriere Homepages oder besondere Zusatzleistungen können helfen, sich auf dem Anbietermarkt für neue Talente positiv von der Masse hervorzuheben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2018 persolog