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Führungskräfte: Generationenstreit mal anders

Ob Arbeitnehmer auf die Fähigkeiten ihres Vorgesetzten vertrauen, hängt wenig von dessen Erfahrung ab. Die Einstufung der Führungskräfte scheint generationsabhängig zu sein. Das zeigen die Ergebnisse der Global Workforce Studie von Kelly Services. Dabei können sich Angehörige der sogenannten „Generation X“, also die 30- bis 47-Jährigen, besonders glücklich schätzen.

Die „Generation X“ ist aus Sicht der Befragten (40 Prozent) die Altersgruppe, aus der die besten Führungspersönlichkeiten geschöpft werden können. Den „Baby Boomers“ im Alter von 48 bis 65 Jahren, schreiben immerhin 29 Prozent der Befragten starke Führungskompetenzen zu. Lediglich zwei Prozent der Mitarbeiter halten  Angehörige der „Silent Generation“ (ab 65 Jahre) für geeignete Führungskräfte. Das gleiche gilt für die junge „Generation Y“ (18 bis 29 Jahre). Das verhältnismäßig schlechte Ergebnis dieser beiden Generationen, ist allerdings nicht unbedingt auf deren Kompetenzen oder Fähigkeiten zurückzuführen. Vielmehr muss berücksichtigt werden, dass Personen dieser Altersklassen meist nicht mehr arbeiten oder sie noch gar nicht berufstätig sind. Nur wenige Arbeitnehmer konnten daher bereits Erfahrungen mit Vorgesetzten dieser Generationen sammeln.

22 Prozent der Befragten halten die Generationszugehörigkeit hingegen für keinen wesentlichen Faktor zur Beurteilung der Führungskompetenz. Das lässt hoffen. Denn für 34 Prozent der Befragten ist der Führungsstil, für 19 Prozent die Persönlichkeit und für 17 Prozent die Kommunikationskompetenz ein entscheidendes Kriterium für einen guten Vorgesetzten. Wer über diese Fähigkeiten verfügt, muss also nicht unbedingt zur „Generation X“ gehören, um als Führungskraft seine Mitarbeiter hinter sich zu haben.

Eine Antwort zu “Führungskräfte: Generationenstreit mal anders”

  1. Die Befragung, wer ist ein guter Vorgesetzter und besitzt entsprechende Führungskompetenz, endete mit dem Ergebnis, das 34 Prozent Führungsstil, 19 Prozent Persönlichkeit und 17 Prozent Kommunikationskompetenz als wichtig betrachteten. Die Frage ist nur, wie kommt eine Führungskraft an diese Eigenschaften? Die Gallup – Studie 2011 hat es zum wiederholten Mal zu Tage gebracht, dass wir in Deutschland ein Führungsproblem haben. Wenn deutsche Firmen diese Defizite nicht schnell beheben, dann bekommen wir noch größere Probleme in Deutschland, die wir nicht mehr lösen werden. Probleme darf es gar nicht geben, sondern nur Lösungen. Und die Lösung ist die intensive Ausbildung von Führungskräften mit modernen Instrumenten. Persolog machts vor!

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