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Anonyme Bewerbung: Erste Ergebnisse des Pilotprojekts

Seit November 2010 wird sie in einem Pilot-Projekt getestet: die anonyme Bewerbung. Nun haben die beteiligten Personalabteilung über ihre ersten Erfahungen berichtet. Bis heute haben mehr als 4.000 Bewerber eine anonymisierte Bewerbung eingereicht. Es wurden 111 Stellen besetzt. Dafür wurden standardisierte Formulare von den Bewerbern ausgefüllt, die auf persönliche Angaben zu Alter, Herrkunft oder Geschlecht oder die Angaben werden vor Auswertung geschwärzt bzw. bei Online-Bewerbungen nicht in die Auswertung miteinbezogen.

Das Pilot-Projekt sollte vor allem eines zeigen: Dass anonymisierte Personalauswahl nach dem US-Vorbild auch in Deutschland eingesetzt werden kann. Nun, sie kann. Die Frage, die bleibt ist, wie zielführend sie ist. Denn schließlich werden nur im ersten Filter, die Angaben weggelassen. Spätestens beim persönlichen Gespräch kommen die vorerst ausgeblendeten Faktoren wieder voll zum Tragen. Eventuell überblenden sie sogar. Fraglich ist auch, ob die anonymisierte Vorauswahl dazu beiträgt, einen Kandidaten auszuwählen, der später eine hohe Arbeitsleistung aufweist, gut ins Team oder zum Vorgesetzten passt.

Bisher beteiligen sich fünf Unternehmen an dem Projekt: Deutsche Post, L’Oréal, MyDays, Procter & Gamble und die Telekom, außerdem auf öffentlicher Seite das Bundesfamilienministerium, die Stadt Celle und die Arbeitsagentur Nordrhein-Westfalen.

Ausführlich zum Thema, der Artikel auf Spiegel-Online

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