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Antidiskriminierungsstelle fordert Bewerbungen ohne Foto, Name und Geschlecht

Die neue Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, hat die deutsche Arbeitgeber dazu aufgefordert, zukünftig auf bisher übliche Angaben der Bewerber in den Bewerbungsunterlagen zu verzichten, die Rückschlüsse auf Herkunft, Alter und Geschlecht des Bewerbers zulassen. Das würde die Chancengleichheit erhöhen.

Ein Trugschluss. Denn Unternehmen werden durch Fachkräftemangel und demografischer Entwicklung sowieso in Zukunft gezwungen sein, diese Kriterien unberücksichtigt zu lassen.

Mehr Chancengleichheit würde dagegen eine Fokussierung der Personalauswahl auf die Persönlichkeit und soziale Kompetenzen bringen. Denn nur wer zu Stelle, Unternehmenskultur und Führungskraft passt, kann sich schnell integrieren und seine Arbeitsleistung voll entfalten. Die wahre Diskriminierung von passenden Mitarbeitern ist die Auswahl nach rein fachliche Vorqualifikation!

Eine Antwort zu “Antidiskriminierungsstelle fordert Bewerbungen ohne Foto, Name und Geschlecht”

  1. Eigentlich halte ich das für keine schlechte Idee, solche Kriterien gänzlich unberücksichtigt zu lassen, um die Chancengleichheit zu erhöhen. Sobald aber ein Bewerber vor die Personaler tritt, kommen Vorurteile doch meist entgegen aller Vorsätze zum Tragen, was die Unvoreingenommenheit bei der Bewerbung wieder zunichte macht. Wenn ich mir diesen Hinweis erlauben darf: Das allgemeines Gleichbehandlungsgesetz 2009 stellt übersichtlich dar, was man im Lebenslauf weglassen darf, um seine Chancen nicht unnötig zu schmälern, und was unbedingt hinein gehört. Das finde ich ganz interessant und für ‚zweifelhafte‘ Fälle doch recht hilfreich.

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