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Büro statt Bett

Büro statt Bett
© iStock: Tempura

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist wichtig. Das äußern die meisten Unternehmen. In der Umsetzung sieht das Ganze anders aus. Rund 30 Prozent der Vorgesetzten schicken ihre Mitarbeiter auch bei ernsten Erkrankungen nicht nach Hause. Das ist das Ergebnis einer Studie der Hochschule Coburg in Kooperation mit der Personalberatung LAB & Company.

Krank zur Arbeit ist keine Ausnahme

„Sie sitzen mit Ihrem Team an einem dringenden Projekt. Ein Mitarbeiter erscheint mit einer fiebrigen Erkältung zur Arbeit. Was tun Sie?“ – Diese Frage wurde 381 Managern im Rahmen der Untersuchung gestellt. Rund ein Drittel der Befragten gaben an, Mitarbeiter auch bei ernsteren Erkrankungen nicht freizustellen. 26 Prozent würden versuchen, dem Erkrankten eine Heimarbeit zu organisieren. Die Führungskräfte schonen aber auch ihre eigene Gesundheit nicht. 58 Prozent kommen den Ergebnissen zufolge auch bei mittelschweren Erkrankungen zur Arbeit. 29 Prozent der befragten Vorgesetzten, würden im Krankheitsfall im Home-Office arbeiten.

17 Prozent würden Dauerkranke entlassen

Um die Krankheitstage zu senken, halten 81 Prozent der Manager ein Gesundheitsmanagementsystem für hilfreich. 72 Prozent sehen in der Verbesserung des Betriebsklimas eine Chance, den Krankheitsstand im Unternehmen zu reduzieren. Trotzdem sind 17 Prozent der Führungskräfte der Meinung, man müsse sich von häufig kranken Mitarbeitern trennen. 9 Prozent glauben, ein Prämiensystem bei weniger Krankheitstagen sei eine angemessene Lösung.

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