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Change it, love it or leave it!

Du hast die Wahl

Wir werden in unserem Alltag oft mit Situationen konfrontiert, in denen wir am liebsten das Handtuch werfen würden und an einen fernen Ort auswandern würden. Sei es wegen des Arbeitsumfelds mit den anstrengenden Kollegen oder dem persönlichen Umfeld, mit Verpflichtungen, die uns erdrücken oder über den Kopf wachsen. Doch leider ist das nicht immer so einfach möglich. Oder doch? In unserem Umfeld kann uns nicht immer alles gefallen – das ist klar. Wenn wir uns aber nur als Opfer unserer Umstände sehen, kann sich nichts verändern. Wir haben die Freiheit zu entscheiden, wie wir mit Dingen, die uns missfallen, umgehen möchten. Es gibt hierbei drei bewährte Optionen, die du durchspielen kannst, um weiterzukommen.



Ein Beispiel, das auf viele von uns zutrifft: Von Klein auf lernen wir mit ungeliebten Umständen klarzukommen und diese zu akzeptieren, weil das Leben nun mal kein Wunschkonzert ist. „Geh in die Schule und danach studieren, damit etwas aus dir wird und du Karriere machen kannst“, sagen die Eltern. Ganz nach dem Motto „schaffe, schaffe, Häusle bauen“ gehen wir durchs Leben, um den eigenen oder den Erwartungen anderer zu entsprechen. Doch was ist, wenn du nach all den Jahren deine Karriere, Familie und Häuschen hast, aber nicht zufrieden mit der Situation bist? Jetzt bist du an dem Punkt angekommen, an dem man dir gesagt hat, dass du glücklich sein wirst, aber das Gegenteil ist der Fall. Du merkst plötzlich, dass du dir nie die Frage gestellt hast, was DU eigentlich willst. Was kannst du jetzt tun?

Option 1: Change it! Verändere dein Umfeld

Überlege, was du tun kannst, um dein aktuelles Umfeld zu ändern. Du kannst z.B:. versuchen, mit deinem Vorgesetzten über deinen Job und mögliche Anpassungen zu sprechen, um wieder mit mehr Motivation in die Arbeit gehen zu können und damit dein Umfeld wieder zu deinen Bedürfnissen passt. Dies könnte zum Beispiel sein, dass du in einem Büro mit mehreren Menschen nicht effizient arbeiten kannst und nicht dazu kommst deine Aufgaben abzuarbeiten. Du musst die folgenden drei Fragen beantworten können:

WAS möchte ich konkret ändern? Ich möchte zumindest für ein paar Stunden an einem stillen Ort fokussiert arbeiten können.

WIE kann ich das verändern? Vielleicht bietet meine Firma Räume zum fokussierten Arbeiten an oder ich schlage es einfach mal vor. Ich kannst aber auch etwas früher ins Büro gehen, wenn noch nicht so viele Kollegen da sind, und die Gunst der Morgenstunde nutzen.

WANN setzt du diese Optionen um? Ab nächster Woche fange ich jeden Morgen um 7 Uhr an und ich setze einen Termin mit meinem Abteilungsleiter an, um einen Raum zum fokussierten Arbeiten für ca. 1-2 Stunden vorzuschlagen.

Mein Tipp: Reflektiere zeitnah, was funktioniert und was nicht. Vielleicht änderst sich trotz Anstrengungen nichts an der Situation. Wenn du für dich feststellst „so geht es nicht mehr weiter“, solltest du dich mit der zweiten Option beschäftigen.

Option 2: Leave it! Verlasse dein Umfeld

Wenn du alles versucht hast, doch es wird einfach nicht besser, dann gibt es noch eine weitere Lösung: Leave it! Vielleicht hast du schon öfter daran gedacht. Aber so mitten im Leben ist es dir nun doch zu spät für eine Veränderung wie den Job zu wechseln, der dich nicht glücklich macht. Oder sogar in eine andere Stadt zu ziehen oder dein eigenes kleines Business zu starten, von dem du immer geträumt hast. Was wäre aber, wenn du einfach nach dem Motto „Go for it“ genau diesen Schritt aus der ungeliebten Situation heraus wagst? Was wäre dann möglich? Das kostet viel Mut, eröffnet dir aber neue Möglichkeiten. Es ist wichtig, dass du die Initiative ergreifst und bewusst entscheidest: Möchte ich unter solchen Umständen weiterhin in dieser Situation bleiben – ja oder nein? Wenn du diese Frage mit „Ja“ beantwortest, hast du eine weitere Option.

Option 3: Love it! Akzeptiere es, wie es ist

Du entscheidest dich in diesem Fall bewusst dafür, störende Gegebenheiten in deinem Umfeld zu akzeptieren und wirkst indirekt auf dein Umfeld ein. In der Folge solltest du aber aufhören, negativ darüber zu reden und das Beste daraus machen, um Frieden mit der Situation schließen zu können. Geh positiv an deinen Arbeitsalltag heran, denn mit einem positiven Mindset kann dich nichts davon abhalten immer das beste in jedem Tag zu sehen, auch wenn es an manchen Tagen nur der gute Kaffee ist. Dein Motto ist dann „I don’t care – I love it!“ Du akzeptierst, wie es ist, und lernst, es zu lieben. Zum einen veränderst du deine Bewertung – denn du hast entschieden: „Es stört mich nicht so sehr, dass ich die Situation verlassen möchte, also könnten auch andere Bedürfnisse wichtig sein“. Zum anderen ergeben sich gleichzeitig vielleicht Gelegenheiten, Anregungen aus deinem Umfeld aufzunehmen und gezielt für eine Verhaltensänderung zu nutzen.

Diese drei Optionen kannst du mit jeder unliebsamen Situation in deinem Leben durchspielen. Der Effekt ist, dass du bewusste Entscheidungen triffst und deinen Handlungsspielraum nutzt. So wirst du von Opfer deiner Umstände zum Gestalter deines Lebens.

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