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D, I, S und G feiern Weihnachten

Weihnachten steht vor der Tür. Auch wenn das Fest dieses Jahr wohl eher im kleinen Kreis stattfinden wird, ist es ein herrlicher Schauplatz der Persönlichkeitstendenzen. Wie könnte das Fest laufen, wenn D, I, S und G sich unterm Weihnachtsbaum treffen? Wir haben da so eine Ahnung – weil Klischees manchmal einfach Spaß machen und doch irgendwie ein Fünkchen Wahrheit in ihnen liegt😉.



Die Vorbereitung

Schon im Vorfeld der Feier lassen sich unterschiedliche Prioritäten beobachten. D hat es sich zum Ziel gesetzt, einfach die besten Geschenke zu präsentieren. Bei der abendlichen Recherche im Internet legt er sich ordentlich ins Zeug, um die ultimativen Präsente für seine Liebsten zu ergattern, und das auch noch zu einem unschlagbaren Preis!

S ist derweil mit I in die Planung des Weihnachtsabends vertieft und legt dabei größten Wert auf die Einhaltung der etablierten Familien-Traditionen. Wenn I vorschlägt, dieses Jahr doch mal selbstgemachtes Sushi satt der immergleichen Würstchen mit Kartoffelsalat zu servieren, ist S dafür nicht direkt zu begeistern. S würde sich ja schon mal auf etwas Neues einlassen. Aber es reicht ja auch, erst mal eine Kleinigkeit zu verändern und nicht gleich das ganze Menü. Außerdem weiß S auch genau, dass G damit so überhaupt nicht einverstanden wäre und wenn S etwas am Weihnachtsabend heilig ist, dann ist es das harmonische Beisammensein seiner Liebsten. Bei diesem Gedanken kramt S erst mal das Fotoalbum mit den Bildern vergangener Weihnachtsabende heraus und schwelgt in Erinnerungen.

Da klingelt das Telefon. G ruft an und fragt, wie denn nun der Stand der Planungen für Heiligabend ist und ob er den mal sehen könnte. Am liebsten würde G ja diese Planung selber machen, damit nicht (wie im letzten Jahr) das Liedblatt für das gemeinsame Singen und all die anderen Details wieder vergessen werden. Wenn G wüsste, dass I in diesem Jahr das Liedblatt gestaltet, und zwar mit ganz neuen Weihnachtsliedern, die er gerade im Internet gefunden hat, …

Der Weihnachtsabend

Dann ist es so weit. An Heiligabend versammeln sich D,I, S und G im Wohnzimmer von I. I hat morgens noch schnell den Deko-Laden geplündert und dabei keine Kosten und Mühen gescheut, um das Wohnzimmer in ein Winterwunderland zu verwandeln. Es funkelt und glitzert in jeder Ecke. S freut sich riesig bei dem Anblick und nimmt I erst mal vor Freude in den Arm. Mit den echten Kerzen am Weihnachtsbaum ist G so gar nicht einverstanden. Aber, da G das schon aus den letzten Jahren kennt, hat er vorsorglich seinen Feuerlöscher mitgebracht – so kann dann hoffentlich nichts schiefgehen. D trifft mit einem triumphierenden Grinsen ein. Er ist sich sicher, dass ihm der erste Platz beim inoffiziellen Geschenke-Ranking sicher ist, und würde am liebsten direkt mit der Bescherung starten. Aber nichts da – um das gemeinsame Singen kommt D auch in diesem Jahr nicht herum. Nachdem S einen versöhnlichen Kompromiss zwischen I und G für die Liedauswahl gefunden hat, kann es dann auch losgehen. G verabschiedet sich aber noch vor Ende des Programmpunkts in die Küche, um Kartoffelsalat und Würstchen auf den Tellern zu drapieren und vielleicht auch, um diesen schrecklichen neuen Liedern zu entkommen. Ob G sich durchringen kann, den außergewöhnlichen Nachtisch (essbare Christbaumkugeln mit Sahne-Lebkuchenfüllung), den I mithilfe eines Youtube-Tutorials erstellt hat, zu probieren? D findet den Nachtisch ungenießbar und hat keine Hemmungen, das an der Festtafel kundzutun.

Die Bescherung

Bei der Bescherung gibt es dann so manche Überraschung (oder auch nicht). G schenkt I einen Terminplaner für das neue Jahr, selbstverständlich mit echtem Ledereinband. Denn G ist sich sicher, dass I sich darum noch nicht gekümmert hat. Die Geburtstage aus dem Freundeskreis hat G schon mal eingetragen, um I das Leben leichter zu machen. I überrascht D, S und G mit einem Gutschein für ein gemeinsames Erlebnis-Wanderwochenende im Allgäu – Gleitschirmflug inklusive! Dieses Geschenk bringt Ds Blut in Wallungen. Denn zugegeben, das ist sehr kreativ und stellt die Fitness-Tracker mit ambitioniertem Trainingsplan, die er für I, S und G besorgt hat, ein wenig in den Schatten. Warum ist D nur selbst nicht darauf gekommen? Jetzt hat D gar keine Lust mehr, seine Geschenke zu überreichen. Mit versteinerter Miene streckt er den Mitfeiernden seine Päckchen entgegen. S spürt, dass die Stimmung sich ungünstig verändert hat und überlegt fieberhaft, wie er D aufheitern kann. Seine Geschenke zu überreichen ist S jetzt gar nicht mehr wichtig. Wie kann die Stimmung am Weihnachtsabend gerettet werden? Da muss S lachen und sagt „Wisst ihr was? Ich habe da neulich ein Seminar bei persolog über die vier Persönlichkeitstendenzen Dominant, Initiativ, Stetig und Gewissenhaft besucht. Irgendwie haben wir uns doch alle ziemlich typisch verhalten. Ist es nicht genial, dass wir uns trotz mancher Uneinigkeiten ergänzen und uns gegenseitig bereichern? Ich könnte mir jedenfalls kein schöneres Weihnachtsfest vorstellen, als mit euch!“ Nach einem kurzen Moment können auch D, I und S schmunzeln und nicken zustimmend. Mit einem Glas Rotwein stoßen alle auf ihre Einzigartigkeit an und S kann endlich entspannt seine Geschenke übereichen.

In diesem Sinne – frohe und friedliche Weihnachten!

3 Antworten zu “D, I, S und G feiern Weihnachten”

  1. Liebe Debora, ja das macht Laune…und man kann sich und seine Familie auch in diesem Thema so schön wiederfinden….Frohe Weihnachten und danke für die Zusammenarbeit in diesem Jahr!, liebe Grüße, Bernhard

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