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Das Portfoliokonzept: Wissen, was man kann

Das Portfoliokonzept: Wissen, was man kann
© iStock: diane39

 

Die Berufsbildung soll verbessert werden. Die Europäische Kommission möchte unter anderem Qualität, lebenslanges Lernen und Innovation EU-weit vorantreiben. Doch wie können Entwicklungen und Kompetenzen von Auszubildenden verbessert werden? Ein Lernportfolio kann hilfreich sein.

Ein Portfolio ist eine Sammlung von unterschiedlichen Werken eines Lernenden: Aufwand, Prozesse und Zielerreichung werden darin abgebildet. Berufliche Entwicklungen in der Ausbildung werden dokumentiert. Dadurch werden die metakognitiven Fähigkeiten angeregt. Soll heißen: Der Auszubildende weiß, was er gelernt hat und beherrscht.  Das eigene Wissen wird durch das Portfolio transparent. Selbstevaluation, Selbsteinschätzung und Selbstkontrolle werden möglich und gefördert. Für das lebenslange Lernen, wie es von der EU angestrebt wird, ist das wesentlich. Denn selbstgesteuertes Lernen und kritisches Denken werden durch die Selbstreflexion angestoßen.

Die Ausbildung einfach durch das Portfolio zu erweitern, genügt aber nicht. Um diese Fähigkeiten zu entwickeln, ist eine Lernbegleitung erforderlich. Methoden und Strategien der Reflexion und Selbstbewertung müssen zusätzlich durch Lehrende vermittelt werden – angepasst an den Lernstil des Lernenden. Dadurch wird nicht nur der Lernerfolg vorangetrieben. Das Portfoliokonzept kann auch zur Evaluation der Ausbildungsqualität und damit als Feedbackinstrument dienen. Qualität in der Berufsbildung wird damit gefördert.

Mit dem persolog Modell „Lernen und Lehren“, setzen Sie das Portfoliolernen in die Praxis um. Das individuelle Portfolio an Sozial-, Persönlichkeits-, Fach- und Methodenkompetenzen wird dadurch nach und nach erweitert.

Eine Antwort zu “Das Portfoliokonzept: Wissen, was man kann”

  1. Sie schreiben zu Recht, dass es bei der Portfolioarbeit in erster Linie um die eigenständigen LernPROZESSE und die für den Lernenden daraus resultierenden Ergebnisse geht.

    Etwas mehr untermauern könnte man aber noch den Aspekt, dass es vom Lernenden selbst abhängig ist, was er denn nun als „dokumentierenswert“ erachtet. Möglicherweise beschreibt dann also ein Azubi eine für ihn wichtige Lernerfahrung, die bei sonstigen Leistungsbeurteilungen zu kurz kommen würde oder gar nicht sichtbar geworden wäre: Z.B. wie er gelernt hat mit seinem ihn unterfordernden Vorgesetzten umzugehen.

    Ich denke, dass genau darin die Stärke des Instrumentes liegt: Portfolios können so das Augenmerk auf blinde Flecken lenken. Und allein schon deshalb ist es doch auch für andere Zielgruppen interessant …

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