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Dumme Kinder durch Stress in der Schwangerschaft?

Hoher Stress in der Schwangerschaft kann sich negativ auf die Intelligenz von Kindern auswirken. Das berichten US-amerikanische und englische Forscher in der Fachzeitschrift „Biological Psychiatry“. Eine feste Bindung zwischen Mutter und Kind im Säuglingsalter kann die Schäden aber wieder völlig wettmachen.

Auch wenn in der Untersuchung nicht geklärt wurde, ob das erhöhte „Stresshormon“ Cortisol im Fruchtwasser tatsächlich von der Beunruhigung der Mütter stammte oder vom Embryo selbst ausgeschüttet wurde, ist das Untersuchungsergebnis interessant für Personaler und Bildungspolitiker. Bisher gibt es laut der Forscher mehrere Hinweise darauf, dass erhöhter Stress einer werdenden Mutter das Risiko des ungeborenen Kindes verdoppelt, später das Aufmerksamkeitsdefizit- oder Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) zu entwickeln. Ähnliches gelte auch für Depressionen und Lernschwierigkeiten.

Die Konsequenz: Werdenden Müttern sollte während der Schwangerschaft mehr Unterstützung beim Stressmanagement angeboten werden. Das wirkt sich nicht nur auf die Arbeitsleistung vor und nach dem Mutterschutz aus, sondern erhöht auch die Chancen, dass das Kind eine erfolgreiche Bildungslaufbahn einschlägt und später gut qualifiziert auf dem Arbeitsmarkt ankommt. Angesichts des prognostizierten Fachkräftemangels ein durchaus einer Betrachtung wert.

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