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Feedback für Führungskräfte

Feedback für Führungskräfte
© Leo Blanchette / Fotolia.com

 

Ehrliches Feedback hören Führungskräfte selten. Kein Wunder, wenn man sich in die Rolle der Mitarbeiter versetzt. Wie der eigene Chef auf Kritik reagiert, ist für sie schließlich nicht voraussehbar. Dabei ist für Vorgesetzte gerade die Kritik ihrer Belegschaft eine wesentliche Voraussetzung, um gut führen zu können. Wie es Führungskräfte schaffen, ungeschminkte Rückmeldung zu erhalten, schreibt die Zeit Online.

Wer den Aufstieg zur Führungskraft schafft, hat meist vieles richtig gemacht. Frei von Fehlern ist man deshalb aber nicht. Dem müssen sich Vorgesetzte bewusst werden. Denn wer sich für unfehlbar hält, kann meist nicht differenzieren. Negative Rückmeldung wird dann als persönlicher Angriff verstanden. Das Zauberwort heißt Kritikfähigkeit. Dazu gehört, sich selbst und das eigene Verhalten stetig zu reflektieren, sowie die Bereitschaft, sich zu ändern.

Den eigenen Mitarbeitern diese Kritikbereitschaft zu vermitteln, funktioniert nur auf einem Weg. Vorgesetzte müssen ihr Team aktiv und immer wieder dazu auffordern, Feedback zu geben. Vertrauen spielt dabei eine große Rolle, ebenso die Zeit. Auf dem Flur mal eben negative Rückmeldung zu geben, funktioniert deshalb nicht. Im Rahmen eines Gesprächs fällt es Mitarbeitern leichter, offen ihre Meinung zu äußern. Doch Führungskräfte aufgepasst: auch Zuhören will gelernt sein.

3 Antworten zu “Feedback für Führungskräfte”

  1. Elementar wichtig für ein Feedback ist aus meiner Sicht der Aspekt der Wertschätzung. Auch negatives Feedback (im Übrigen muss Feedback nicht immer negativ sein, wir sollten auch viel mehr positives Feedback geben!) kann wertschätzend vermittelt werden. Es geht nicht darum, den Chef schlecht zu machen oder ihn vorzuführen, sondern auf sachlicher Ebene eine Rückmeldung zu einem Sachverhalt oder einem Verhalten zu vermitteln. Feedback-Kultur sollte im Unternehmen gepflegt und eingefordert werden, sonst nimmt sich ein Unternehmen viele Chancen, sich weiterzuentwickeln.

  2. Da kann ich Ihnen nur Recht geben.

    Hat ein Unternehmen eine gute Feedbackkultur heißt das für die Mitarbeiter auch, dass sie wahrgenommen und wertgeschätzt werden. Aus Erfahrung weiß ich, dass das nicht selbstverständlich ist und fehlende Rückmeldungen eine unheimliche Demotivation auslösen können.

    Auf der einen Seite kann sich das Unternehmen durch eine gute Feedbackkultur weiterentwickeln, auf der anderen Seite können das aber auch die Mitarbeiter selbst tun. Vorhandene Potenzial erkennen, sie ganz gezielt zu nutzen und weiterzuentwickeln heißt für die Mitarbeiter „das Unternehmen schätzt mich, man macht sich Gedanken um mich und ich kann mich weiterentwickeln!“

    Auch das ist Mitarbeiterbindung – gepaart mit dem konsequenten Verfolgen von Unternehmenszielen in einer absoluten win-win Situation.

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