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Führungskräfte: Der richtige Umgang mit Pendlern

Pendelnde Mitarbeiter - Tipps für Führungskräfte
© iStock: Eric Hood

 

Pendeln kann krank machen. Ob physisch oder psychisch: Berufspendler sind besonderen Belastungen ausgesetzt. Das hat Konsequenzen für den Arbeitgeber. Denn das betriebliche Gesundheitsmanagement muss nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch auf dem Weg dorthin greifen. Gehen Führungskräfte und Mitarbeiter richtig mit dem Thema Pendeln um, muss die Mobilität der Mitarbeiter kein Nachteil sein. Die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) hat eine Checkliste zur Gestaltung des Pendelns herausgegeben. Die besten Tipps, wie Führungskräfte pendelnde Mitarbeiter entlasten können, fassen wir für Sie zusammen.

l Bestandsaufnahme
Analysieren Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern zusammen deren aktuelle Lage und beziehen Sie die Mobilität in die Gefährdungsbeurteilung mit ein. Sind z.B. ungünstige Arbeitszeiten  der Grund, warum das Pendeln Zeitdruck verursacht?

l Arbeitsorganisation und Kommunikation
Ist der Zug mal verspätet, sorgen klare Absprachen zur Erreichbarkeit für weniger Stress. Prüfen Sie, ob es Optionen zur Arbeit im Home-Office gibt und ermöglichen Sie eine individuelle Arbeitsplanung, um die pendelnden Mitarbeiter zu entlasten.

l Unternehmenskultur
Schenken Sie Ihren Mitarbeitern Anerkennung für Ihre Mobilitätsleistung. Sensibilisieren Sie außerdem Vorgesetzte und Kollegen für die Mobilitätsbedürfnisse der Pendler.

l Arbeitszeit
Die Besprechung geht bis 16.00 Uhr, um 16.05 kommt die Bahn nach Hause – Berücksichtigen Sie bei Ihren Sitzungszeiten die Pendler und passen Sie sich an deren Bedürfnisse an. Die Etablierung von Gleitzeit und Kernarbeitszeiten kann den Problemen und Stresspotenzialen der Pendler ebenfalls entgegenwirken.

l Weiterbildung
Bieten Sie den pendelnden Mitarbeitern Angebote zur Stärkung ihrer Mobilität an. Kompetenzen in Zeitmanagement, Selbstführung oder Stressmanagement können Stressoren und Zeitprobleme der Mitarbeiter verringern.

Den gesamten iga-Report finden Sie hier.

Eine Antwort zu “Führungskräfte: Der richtige Umgang mit Pendlern”

  1. Vielleicht bietet sich gerade für Firmen auf dem Land die Möglichkeit, Mitarbeiter in sogenannten „Co-Working-Spaces“ einzumieten. Einige große Städte bieten das an und es erspart in jedem Fall wertvolle Zeit, wenn die Mitarbeiter in Ihrer Heimatstadt blieben können, statt immer zum Firmensitz zu pendeln. Ich habe gerade dazu einen Beitrag geschrieben unter: http://www.ime-seminare.de/blog/co-working-spaces-verbinden-die-vorzuege-digitaler-und-analoger-arbeitswelt/

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