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Gefährdungsbeurteilung nur Theorie

Gefährdungsbeurteilung nur Theorie
© iStock: Zeffss1

 

Stress im Job wächst, trotz Arbeitsschutzgesetz. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie „DGB-Index Gute Arbeit 2012“. Ein zentraler Befund der Umfrage zeigt: Die Gefährdungsbeurteilung besteht oft nur in der Theorie.

4.895 Beschäftigte aus allen Branchen, Alters- und Einkommensgruppen sowie aus allen Beschäftigungsverhältnissen wurden befragt. Dabei ergeben sich drei wesentliche Resultate:

l Für rund 80 Prozent der Arbeitnehmer ist die Arbeitsintensität in den letzten Jahren gestiegen. Sie müssen nach eigenen Angaben in der gleichen Zeit mehr leisten.

l Insgesamt 56 Prozent äußern, sehr häufig oder oft auf der Arbeit hetzen zu müssen.

l Auf die Frage, wie häufig sich die Beschäftigten in den letzten vier Wochen nach der Arbeit erschöpft oder ausgebrannt gefühlt haben, antworten 44 Prozent mit „sehr häufig“ oder „oft“.

Das vierte, zentrale Ergebnis zeigt: Lediglich 28 Prozent der Befragten wissen, dass ihre Arbeit der gesetzlichen Gefährdungsbeurteilung unterzogen wurde. Nur ein Drittel der Beschäftigten, deren Job geprüft wurde, wurden dabei nach Stressfaktoren befragt.

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