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Gesetz für Zufriedenheit im Job

Gesetz für Zufriedenheit im Job
© iStock: Jacob Wackerhausen

 

Ein Blick ins Arbeitsrecht genügt. Unzufriedenheit am Arbeitsplatz kann, dank einiger Paragraphen, deutlich reduziert werden. Das schreibt die  Frankfurter Allgemeine Zeitung. Ein Jobwechsel ist dazu nicht immer nötig. Indem vier kleine Hebel bewegt werden, kann die Arbeitszeit schon deutlich angenehmer werden.

1. Weniger Überstunden
Dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle zufolge, machen die Deutschen jährlich rund 1,4 Milliarden Überstunden. Smartphones und die daraus resultierende ständige Erreichbarkeit sind dafür mitverantwortlich. Die muss der Vorgesetzte übrigens ausdrücklich anordnen, bevor er die Mitarbeiter wegen eines Verstoßes sanktionieren kann. Ein Tipp, um die Überstunden zu reduzieren: Als Belegschaft den Wunsch äußern, die Erreichbarkeit eindeutig zu regeln.

2. Stressfreier Weg zur Arbeit
Wer wegen S-Bahn-Streiks zu spät zum Arbeitsplatz kommt, der ist gestresst. Vor allem verspricht das Arbeitsrecht an dieser Stelle nichts Gutes. Bei Stilllegung des öffentlichen Nahverkehrs durch Streiks, sind die Arbeitnehmer verpflichtet rechtzeitig zur Arbeit zu erscheinen. Eine Abmahnung ist rechtens, bei Wiederholung sogar eine Kündigung. Wenn möglich, lohnt es sich deshalb, zu Fuß oder mit dem Fahrrad den Weg zur Arbeit anzutreten. Nur im Ausnahmefall, wird man hier aufgehalten und gerät unter Zeitdruck.

3. Kurze Internetpausen
Wer während der Arbeitszeit kurze Internetpausen einlegt, braucht kein schlechtes Gewissen zu haben. Zumindest nicht, solange sich die Pause im zeitlichen Rahmen liegt oder kein Verbot vom Arbeitgeber vorliegt. Psychologen nennen das Phänomen „Cyberloafing“ und konnten sogar positive Effekte des privaten Surfens am Arbeitsplatz feststellen. Ausnahme: Das Beantworten privater E-Mails zeigte negative Effekte.

4. Nebentätigkeiten

Nebentätigkeiten können dem Wunsch nach Selbstverwirklichung gerecht werden. Ein generelles Verbot gibt es nicht. Nach Feierabend, am Wochenende oder im Urlaub steht einer anderweitigen Arbeit oder einem Ehrenamt nichts entgegen. Vorausgesetzt die Arbeit wird weiterhin ordentlich erfüllt. Eine Nebentätigkeit üben übrigens rund 40 Prozent der Deutschen aus.

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