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Gestresste Führungskräfte: Stimmt ja gar nicht!

Typisch Führungskräfte: Immer unterwegs, hektisch und völlig gestresst. Nicht unbedingt. Das zeigt eine neue Studie der Harvard Kennedy School. Führungskräfte sind deren Ergebnissen zufolge deutlich weniger gestresst als Mitarbeiter in niedrigeren Positionen.

Unruhe, höhere Aggressivität und ständige Besorgnis sind typische Stresssignale. Doch nicht die Chefetagen leiden hauptsächlich unter dieser Belastung. Die Untersuchung der Harvard Kennedy School zeigt: Die Anzeichen von Stress waren bei den Führungskräften deutlich weniger ausgeprägt als bei den „nonleaders“. Auch die festgestellte Menge des Stresshormons Cortisol war bei den Probanden in Führungspositionen wesentlich geringer als bei Mitarbeitern in niedrigeren Positionen. Die Wissenschaftler sehen hier einen deutlichen Zusammenhang: Je mehr die Studienteilnehmer ihre Abteilung und Aufgaben im Job im Griff hatten, desto geringer war die Menge des Stresshormons in deren Körper. Es sei klar zu erkennen, dass das Gefühl, eine Situation oder Aufgabe meistern zu können, den Stresspegel senke, so Professor Jennifer Lerner der Harvard University.

Um Stress im Unternehmen erfolgreich zu reduzieren, darf der Blick deshalb nicht allein auf die Führungskräfte fallen. Auch – oder wie die Ergebnisse der Studie zeigen – gerade die Nicht-Führungskräfte leiden unter Stress und müssen lernen, diesen effektiv für sich zu nutzen.

Eine Antwort zu “Gestresste Führungskräfte: Stimmt ja gar nicht!”

  1. Diese Ergebnisse, die ich für sehr plausibel halte, aufgreifend, muss es dann heißen, „wie schaffe ich es als (weniger gestresste) Führungskraft, dass ich meine Mitarbeiter in die Lage versetze, ihre Aufgabe besser lösen zu können?“ Dazu ist es aber notwendig, die Unternehmensstrategie so anzupassen, dass die Mitarbeiter neben der Verantwortung auch die passenden Kompetenzen erhalten und die Ziele des Unternehmens nicht nur nach unten kommuniziert sondern die Mitarbeiter auch bei der Zielformulierung integriert werden. Dies unterscheidet dann beispielhafte Unternehmen von durchschnittlichen oder schlechten.

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