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Gesundheit vor Gehalt

Gesundheit vor Gehalt
© iStock: Pablo631

 

Ein Umdenken ist im Gange. Arbeitnehmer legen mehr Wert auf ihre Gesundheit als auf ihr Gehalt. 65 Prozent der Jobsuchenden würden ein geringeres Gehalt in Kauf nehmen, wenn der Arbeitgeber im Gegenzug ein Anti-Stress-Programm anbietet. Das zeigen die Ergebnisse einer akutellen Studie.

Unter den Geschlechtern macht sich in diesem Bereich jedoch ein großer Unterschied bemerkbar. Während 73 Prozent der Frauen ihre Gesundheit vor ihr Gehalt stellen, sind nur 58 Prozent der Männer bereit, für eine gesundheitliche Unterstützung ein geringeres Gehalt zu akzeptieren.

Auf die Frage, wie der Arbeitgeber auf seine Anti-Stress-Angebote aufmerksam machen sollte, forderten 45 Prozent der Befragten eine Information auf der Unternehmenswebsite. 36 Prozent halten eine solche Angabe in einer Stellenanzeige für interessant. Nur 18 Prozent nannten den Arbeitsvertrag oder die Betriebsvereinbarung als geeignetes Mittel, um auf die Programme aufmerksam zu machen.

Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Befragung der Online-Jobbörse TalentFrogs.de. Von Januar bis März 2012 wurden 2.291 Stellensuchende zum Thema befragt.

3 Antworten zu “Gesundheit vor Gehalt”

  1. Super, dass das Thema endlich auch von den Arbeitgebern aufgegriffen wird. Ist schon heftig, wieviele man selbst im Bekanntenkreis hat, denen der Stress im Job zu schaffen macht. Ich denke aber auch, dass eine Erwähnung des Programms durchaus schon in der Stellenanzeige oder eben auf der Website erwähnt sein sollten. So könne gerade Bewerber, die einen neuen Job suchen, weil ihr jetziger AG einfach zu stressig ist davon profitieren.

  2. Ich erlebe auch, dass das Thema den Arbeitnehmern immer wichtiger wird. Gerade bei den Kolleginnen gilt in der Regel Gesundheit vor Gehalt, wie oben beschrieben.
    Generell wird das Thema für die Unternehmen immer wichtiger: Es ist (volks)wirtschaftlich nicht mehr hinnehmbar, was durch (beruflich bedingte) Erkrankungen an Arbeitszeit verloren geht. Spätestens mit dem demographischen Wandel werden die Arbeitnehmer verstärkt in die Position gelangen, den Arbeitgeber gezielt nach diesen „weichen“ Faktoren auszusuchen.

  3. Ja, es ist wirklich beruhigend dass das Thema inzwischen auch in allen Chefetagen angekommen ist. Umso besser, dass die Unternehmen inzwischen auch alle darauf reagieren und man generell mehr Wert auf die physische und psychische Gesundheit der eigenen Mitarbeiter legt.

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