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High Potentials: Ablehnung aufgrund mangelnder Soft Skills

Der Kampf um High Potentials hält noch immer an. Überdurchschnittlich qualifizierte Absolventen sollten deshalb rosige Aussichten erwarten. Doch trotzdem werden einige von ihnen abgelehnt. Der Grund: Mangelnde Sozialkompetenzen. Das zeigen die Ergebnisse der Kienbaum-Studie „High Potentials 2011/2012“.In 94 Prozent der Fälle liegt die Absage eines High Potentials an dessen Selbstüberschätzung. Die mangelnde Fähigkeit zur Selbstkritik führt bei 89 Prozent des qualifizierten Nachwuchses zum Misserfolg. Ein guter Abschluss allein reicht damit nicht aus. Neben den Fachkompetenzen müsse auch die Persönlichkeit des Bewerbers überzeugen, so Erik Bethkenhagen von Kienbaum.

Doch auch auf Seiten der Unternehmen gibt es Begrenzungen: 74 Prozent der deutschen Unternehmen geben an, rund ein Viertel ihrer Wunschkandidaten nicht für sich gewinnen zu können. Im Vergleich zur Studie aus dem letzten Jahr, hat sich diese Zahl erhöht – auch in Österreich und in der Schweiz.

Haben die Unternehmen es aber geschafft, junge Talente für sich zu gewinnen, werden inzwischen viele Maßnahmen getroffen, um diese auch im Unternehmen halten zu können. Alle Befragten geben dazu an, ihre High Potentials mit Eigenverantwortung und herausfordernden Aufgaben an das Unternehmen zu binden. Außerdem werden eine attraktive Unternehmenskultur, ein breites Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten und ein ansprechendes Unternehmensimage gefördert.

Im Kampf um den qualifizierten Nachwuchs hat sich also doch etwas verändert: Unternehmen suchen nicht mehr allein nach High Potentials, sie suchen nach High Potentials mit Persönlichkeit.

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