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Höre nie auf, dich weiterzuentwickeln

Wir kennen es aus der Wirtschaft: Wenn sich ein Unternehmen nicht weiterentwickelt, nichts Neues auf den Markt bringt und den Gewinn nicht steigert, zieht die Konkurrenz an ihm vorbei – oft viel schneller als erwartet. Die Welt verändert sich durchgehend. Nichts ist so konstant wie der Wandel. Gerade deshalb ist es wichtig, dass auch wir uns weiterentwickeln, dass wir an unserer Persönlichkeit arbeiten, dass wir unsere Stärken ausbauen – dass wir persönlich wachsen. Wie das gelingen kann und warum zu schnelles Wachstum nicht erstrebenswert ist, erfährst du in diesem Artikel.



Wachstum mit und ohne Substanz

Im Sommer pflanze ich Zucchini im Garten, gieße sie, pflege sie und ernte ihre Früchte. Bei der Zubereitung „schrumpft“ das Gemüse zusammen. Je mehr Wasser drin ist, desto kleiner wird es. Was übrig bleibt, ist die Substanz. Bei den Zucchini aus meinem Garten ist das Schrumpfen relativ gering. Sie hatten Zeit zum Wachsen. Völlig anders ist es bei Zucchini aus dem Supermarkt: Sie schrumpfen stark, heraus kommt jede Menge Wasser, übrig bleibt wenig Substanz. Von außen sind die beiden Gemüseteile kaum zu unterscheiden. Doch wenn es darauf ankommt, wird ganz schnell klar, wie viel Substanz wirklich da ist.

Wenn ich mir manche Marketingbotschaften im Internet anschaue, wie ich praktisch über Nacht ohne Aufwand Millionen verdiene, super aussehe und zum fähigsten Menschen der Welt werde, muss ich mich wundern. Früher hast du 10, 15, 20 Jahre an einem Thema gearbeitet, hast Krisen überwunden, aus Fehlern gelernt. Und dann warst du vielleicht so gut darin, dass du dachtest: Okay, jetzt kann ich anderen etwas darüber beibringen. Heute haben Menschen (k)einen Erfolg mit etwas, das sie machen, und helfen im Anschluss sofort anderen dabei, über Nacht reich zu werden, nur noch von unterwegs aus zu arbeiten oder eine unschlagbare Persönlichkeit in wenigen Wochen zu werden. Diese Art von Schnellwachstum ist wie Gemüse ohne Substanz.

Learning by doing

Vielleicht haben wir deshalb so einen „verqueren“ Anspruch an uns selbst. Weil wir es überall sehen. In meinen Seminaren begegnen mir manchmal frisch gebackene Führungskräfte, die enttäuscht über sich selbst sind, weil sie ein Mitarbeitergespräch verhagelt haben. Ich verstehe die Enttäuschung der Personen, so ging es mir auch mit Anfang 20. Doch gleichzeitig ist es mein Anliegen, deine Erwartungen an dich selbst auf ein normales Niveau zu bringen. Denn Fakt ist, dass du nicht erwarten kannst, dass das, was du zum ersten Mal machst, perfekt ist. Als ich angefangen habe Vorträge zu halten, war ich manchmal echt frustriert. Die Hörer waren meistens zufrieden, aber ich nicht. Ich sah diese Speaker auf den großen Bühnen und wie gut sie sprechen. Ich wollte es genauso gut machen. Durch diesen Anspruch an mich selbst, war alles, was ich getan habe, nicht gut genug. Doch nicht mein Vortrag war das Problem, sondern die Haltung, die ich dazu hatte. Denn die, an denen ich mich orientierte, machten das seit 20 Jahren, ich fing damals gerade an. Wir lernen eben primär über das Tun, über unsere Erfahrung. Wenn ich gute Vorträge halten will, bleibt mir nichts anderes übrig, als ein paar noch nicht so perfekte zu halten, damit ich daraus lerne. Damit ich weiß, wie ich mit Situationen umgehen kann, die schwierig sind.

Meine Meinung ist klar: Unnatürlich schneller Erfolg ist nicht erstrebenswert. Denn während des Wachstumsprozesses bekommst du notwendige Lektionen wie Demut, Umgang mit Scheitern, Optimismus, Flexibilität und viele andere Erfahrungen, die deinen Charakter schleifen und dich zu neuem Wachstum inspirieren. Entwickle dich kontinuierlich. Jeden Tag ein bisschen. Sei also ganz entspannt mit dir selbst, wenn du etwas Neues lernst. Du wirst es nicht beim ersten Mal perfekt machen. Wachstum braucht Zeit und gute Erde, damit schöne Pflanzen aus kleinen Samen entstehen.

Wie du persönlich wachsen kannst

Wachstum bedeutet die Veränderung über eine Hürde hinweg, ein Durchsetzen und auch kämpfen, um sich persönlich weiterzuentwickeln und Hindernisse zu überwinden, die aktuell noch den Weg versperren. Wenn du wachsen möchtest, musst du dranbleiben, auch wenn es etwas kostet und schwierig wird. Stell dir immer nur diese Frage „Bin ich heute besser als gestern?“ Bei deinem Wachstum zählt nicht der Maßstab der anderen, sondern dein persönlicher Maßstab. Nicht der Vergleich mit anderen, sondern der Vergleich mit dir selbst wird dich weiterbringen.

Mein Tipp

Überlege: Worin will ich wachsen? Investiere in den nächsten 4 Wochen jeden Tag 15 Minuten für diese eine Sache. Du wirst sehen, wenn du das wirklich durchziehst, dann wirst du extremes Wachstum schon in diesem einen Monat erreichen. Step by Step. Das ist das Prinzip konstanter Weiterentwicklung. Wenn du jeden Tag einen Schritt in Richtung Ziel gehst, wirst du überrascht sein, wie viel du erreichen kannst.

Debora Karsch
CEO von persolog

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