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HR-Trends 2012 – Fachkräftedurst noch immer nicht gestillt

Das Ringen um Talente war schon 2011 und auch in den Jahren zuvor ein zentrales Thema der HR-Branche. Mit einem anderen Fokus und neuen Strategien, soll dieses Manko im neuen Jahr angegangen werden. Hinzu kommen viele weitere Ziele, die sich Personaler für das neue Jahr gesteckt haben.

HR-Trend I: Talentmanagement durch Social Media
Das Thema Fachkräftemangel ist nicht nur in den Führungsetagen deutscher Unternehmen, sondern weltweit ein dringendes Thema. Neue Talentpools müssen aufgefunden werden. Personaler planen daher vermehrt Social Media einzusetzen, um mehr junge Talente über die modernen Kanäle zu erreichen und ihnen per eRecruiting attraktive Angebote zu machen.

HR-Trend II: Führungskräfte besser entwickeln
Dieser Trend steht vor allem auf der Agenda großer Unternehmen. Führungskräfte sollen besser ausgebildet werden, um etwa den Umgang mit Mitarbeitern oder das Führungsverhalten an sich zu verbessern. Diese Aspekte wurden von Arbeitnehmern im vergangenen Jahr häufig als mangelhaft bewertet.

HR-Trend III: Personalwesen als strategische Kraft nutzen
Von so mancher Geschäftsleitung wurde das Personalwesen in 2011 als weniger relevant eingestuft als von den HR-Managern selbst. Welche Chancen und Fähigkeiten im HR-Management für das Unternehmen liegen, soll im neuen Jahr gezeigt werden.

 

HR-Trend IV: Systematische Personalplanung
Noch immer planen viele Führungskräfte nur sehr kurzfristig. Welche Chancen eine langfristige Planung für die Stellenbesetzung und das gesamte Unternehmen birgt, ist bisher noch nicht in allen Führungsetagen angekommen. 2012 soll mit der nachhaltigen und systematischen Personalplanung begonnen werden. Das heißt die Planung soll sich nicht länger an akuten, kurzfristigen Trends, sondern an langfristigen und damit zukünftigen Trends orientieren.

HR-Trend V: Marktpotentiale im Ausland nutzen
Bisher sind deutsche Aus- und Weiterbildungsanbieter nur geringfügig in Auslandsmärkten aktiv. Doch gerade hier sind für Bildungsanbieter interessante Wachstumschancen gegeben. Denn vor allem die hohen Qualitätsmaßstäbe deutscher Anbieter, werden im Ausland hoch geschätzt.

HR-Trend VI: Mitarbeiter-Engagement unterstützen
In den letzten Jahren waren Mitarbeiter weltweit besonders engagiert – und das trotz wirtschaftlicher Turbulenzen. Nachhaltiges Mitarbeiter-Engagement ist für die Erreichung von Unternehmenszielen ausschlaggebend. Deshalb soll das positive Verhalten der Mitarbeiter im neuen Jahr gewürdigt und gefördert werden. Unternehmen planen verstärkt in das Engagement ihrer Mitarbeiter zu investieren, sei es durch Weiterbildungsmöglichkeiten oder durch höhere Flexibilität.

HR-Trend VII: Diversity im Unternehmen erhöhen
Um im Wettbewerb der modernen Welt teilnehmen zu können, werden Unternehmen 2012 vermehrt auf Diversity setzen. Denn verschiedene Nationalitäten, Geschlechter und Kulturen bereichern Unternehmen nicht nur mit Innovationen. Arbeitgeber mit einer hohen Diversity werden von jungen Arbeitnehmern auch als besonders interessant eingestuft.

HR-Trend VIII: Gesundheitsmanagement
Nach zahlreichen Fällen wurde das Thema Burnout 2011 ins Bewusstsein deutscher Führungskräfte gerückt. Die  WHO betitelte Stress im vergangenen Jahr sogar als den Krankmacher des 21. Jahrhunderts. Die Gesundheit der Mitarbeiter wird deshalb zunehmend ein Bestandteil der Unternehmenskultur. Betriebliches Gesundheitsmanagement liefert aber nicht nur Wohltaten für die Beschäftigten. Kosten für krankheitsbedingte Ausfälle können gesenkt werden, die Angebote finden Akzeptanz bei den Mitarbeitern und verstärken deren Beziehung zum Unternehmen. In 2012 soll die betriebliche Gesundheitsförderung deshalb vorangetrieben werden.

HR-Trend IX: Retention Management
Neben der Gewinnung neuer Mitarbeiter spielt auch das Halten der bestehenden Belegschaft eine zentrale Rolle im neuen Jahr. Vor allem für Unternehmen, die viel in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren, ist es entscheidend, die Abwanderung der qualifizierten Mitarbeiter zu vermeiden.

HR-Trend X: Globalisierung auch im Personalmanagement
Cross-Border Activities haben in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Am  Personalwesen scheint der Globalisierungsprozess jedoch größtenteils vorbeigegangen zu sein. Deshalb soll im neuen Jahr der Aufbau internationalen Personalmanagements gefördert werden. Dazu sollen auch die eigenen Mitarbeiter unterstützt werden, auf globaler Ebene zu denken und zu handeln.

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