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Ich sehe was, was du nicht siehst

Ich sehe was, was du nicht siehst
© iStock: medlar

 

Unser Gesicht kann bis zu 7 000 unterschiedliche Gesichtsausdrücke erzeugen. Es ist ein Depot für ‚versteckte‘, nonverbale  Kommunikation. Kontinuierlich senden wir mithilfe unserer Gesichtszüge Signale aus. Doch nicht immer stimmen verbale und nonverbale Kommunikation überein. Das führt zu Unsicherheit und Reibungen.

Wer lernt, Gesichtsausdrücke zu deuten, kann effektiver kommunizieren. Die vier Verhaltensdimensionen sind durch charakteristische Gesichtszüge erkennbar. Wir zeigen Ihnen beispielhaft, wie Sie dominante und stetige Verhaltenstendenzen im Gesicht Ihres Gegenübers identifizieren.

Prof. Dr. John G. Geier, der Entwickler des persolog® Persönlichkeits-Profils, hat sich mit Gesichtszügen und ihrer Verbindung zu den vier Verhaltenstendenzen auseinandergesetzt. Seine Forschungsarbeiten  zeigen, dass Menschen Gesichter lesen. Wir schreiben Gesichtsausdrücken Emotionen zu und bewerten andere danach. Damit liegen wir aber nicht immer richtig. Lernen wir, die vier Verhaltensdimensionen in Gesichtern zu erkennen, können wir unser Gegenüber besser verstehen. Für Personen mit den Verhaltenstendenzen „Dominanz“ und „Stetigkeit“, sind etwa die folgenden Gesichtszüge charakteristisch:


l Dominanz

Dominante Personen behalten bekanntermaßen gerne den Überblick, sie neigen dazu, andere zu kontrollieren. Außerdem sind sie stark wettbewerbsorientiert und bemüht, Hindernisse aus dem Weg zu räumen.

Diese Grundtendenzen werden durch ihre typischen Gesichtszüge unterstrichen. Vertikale Falten zwischen den Augenbrauen und zusammengepresste, geschlossene Lippen sind charakteristisch.  Häufig äußert sich dominantes Verhalten darüberhinaus  durch hochgezogene Augenbrauen oder fixierende Augen.


l Stetigkeit

Personen mit der Verhaltenstendenz „Stetigkeit“
versuchen anderen zu schmeicheln und hoffen,
gelobt zu werden. Sie nehmen Schwierigkeiten im
Vorfeld wahr und glauben häufig, dass Widerstand
zwecklos ist.

Charakteristisch für stetige Personen sind daher leichte, horizontale Linien auf der Stirn. Die inneren Augenwinkel sind angehoben und zeigen Aufmerksamkeit, die Augenbrauen werden hingegen nicht bewegt. Lächelnde bis sorgenvolle Augen untertreichen das stetige Verhalten zusätzlich. Leicht zusammengepresste Lippen mit etwas angezogenen Mundwinkeln sind weitere Kennzeichen.

Alle vier Verhaltensdimensionen zeigen signifikante Zusammenhänge zu den bestimmten Gesichtszügen. Geiers Forschungsarbeit deutet sogar auf eine kulturübergreifende Gültigkeit der ausgedrückten Verhaltensmuster hin.

In verschiedenen Lebenssituationen und im Umgang mit anderen kann das Erkennen und Interpretieren der Gesichtsmerkmale von Nutzen sein. Ob im Verkaufs- oder im Einstellungsgespräch: Unbewusste Signale des Gesprächspartners können für das Verständnis wesentlich sein. Achten Sie deshalb neben den verbalen Mitteilungen auf die Gesichtszüge Ihres Gegenübers. Wie äußert und verhält sich Ihr Gesprächspartner? Welche Verhaltenstendenz erkennen Sie in der Mimik? Sehen Sie beispielsweise horizontale oder vertikale Stirnfalten? Damit erhalten Sie einen objektiveren Eindruck  Ihres Gegenübers und können Ihr Verhalten entsprechend anpassen. Die Kommunikation kann ohne Reibungsverluste in die gewünschte Richtung gelenkt werden.

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