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Ja, Jein, Nein!

© iStock: patrickheagney

 

Vieles könnte einfacher sein. Und zwar durch ein einfaches Wort: „Nein“. Zu oft werden wir zum Ja-Sager, entlasten damit andere und setzen uns selbst unter Druck. Die Zeit für die eigenen Aufgaben fehlt plötzlich. Warum es in Ordnung ist, „Nein“ zu sagen, erklärt Prof. Dr. Jörg Knoblauch.


Wir möchten nicht egoistisch sein. Unhöflichkeit passt nicht zu uns. Wir wollen den Erwartungen anderer entsprechen und Verluste, sei es im Berufs- oder Privatleben, möchten wir nicht einbüßen. All dies sind Gründe, warum wir uns häufig mit den Aufgaben anderer überhäufen. Denn wir sagen – oft gegen unseren eigentlichen Willen – „Ja“.

Dabei ist es mehr als verständlich, auch manchmal „Nein“ zu sagen. Zwei einfache Gedanken, können uns dies immer wieder bewusst machen:

  1. Jeder hat das Recht, seine eigenen Ziele zu verfolgen.
    Dazu muss den Angelegenheiten anderer gelegentlich
    ausgewichen werden.
  2. Auch wenn man „Nein“ sagt, ist man kein unfreundlicher
    Mensch. Denn erklärt man seinem Gegenüber die Absage,
    wird auch er oder sie Verständnis haben.

Um sich in den Aufgaben anderer nicht selbst zu verlieren, ist es deshalb wichtig, zielgerichtet und selbstbewusst zu handeln. Wenn dazu ein „Nein“ nötig ist, sollten wir deshalb auch darauf zurückgreifen – ohne schlechtes Gewissen.

Eine Antwort zu “Ja, Jein, Nein!”

  1. Für ein wirklich effektives Zeitmanagement im Büro meiner Meinung nach noch weitere Tricks zu beachten. Selbstbestimmt „nein“ zu sagen, ist schon schwer genug, aber versuchen Sie mal, die typischen Zeitdiebe zu entlarven, die Ihnen täglich kostbare Minuten stehlen! Diese summieren sich in der Regel dann schnell zu Stunden auf und am Ende des Tages fragen Sie sich nur mit einem schalen Gefühl, wo die Zeit geblieben sei und fühlen sich demotiviert, weil Sie wieder nicht alles geschafft haben.

    Beispiele dafür sind etwa eine zu hohe Messlatte an die eigene Person oder die 100 Mini-Aufgaben, von denen man glaubt, dass man sie einfach locker nebenher erledigen könne. Ich denke, die Haupt-Krux ist hier, erstmal zu erkennen, wozu man alles „nein“ sagen sollte – denn es sind bei Weitem nur die „säuselnden“ Anfragen der Kollegen, die gern Arbeit abwälzen möchten.

    Um sie zu erkennen, muss ein intensiver Reflexionsprozess einsetzen – eine Zeitinvestition, die sich allerdings auszahlen dürfte. Viel Erfolg!

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