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Ja, nein, vielleicht – Von der trägen Masse zur motivierten Gruppe

Sie haben da dieses Projekt. Sie sind motiviert. Aber Sie müssen noch Ihre Kollegen oder Teammitglieder davon überzeugen. Wer das schon einmal versucht hat, weiß, dass daraus ein langwieriger Prozess entstehen kann. Dabei kann die Gruppendynamik effektiv genutzt werden, um andere für eine Idee anzutreiben. Wie, erklärt Psychologe Volker Kitz in Spiegel Online.

In der Gruppe sind alle stark. Jeder wird risikobereiter und aufgeschlossener. Das war lange die herrschende Meinung. In wissenschaftlichen Versuchen zeigte sich aber: Gemeinsam werden Menschen nicht unbedingt mutiger. Vielmehr verstärkt sich in der Gruppe jede Einstellung. Das bedeutet, wer von sich aus skeptisch gegenüber einer Idee ist, dessen Ablehnung wird sich in der Gruppe noch verstärken. Wer von Anfang an eher aufgeschlossen gegenüber einer Sache ist, wird in der Gruppe noch motivierter.

Gruppenpolarisierung nennt sich das Phänomen, das für die Motivation von Kollegen oder Teammitgliedern genutzt werden kann. Wollen Sie etwa eine Sache antreiben, an der schon reges Interesse, aber dennoch eine allgemeine Unsicherheit besteht, kann eine Gruppendiskussion hilfreich sein, um den notwendigen Antrieb zu schaffen. Liegt hingegen eine Situation mit vielen unterschiedlichen Meinungen vor, ist eine Gruppendiskussion zunächst wenig ratsam – Denn dann verhärten sich die Fronten. Besser ist es, an dieser Stelle zunächst Einzelgespräche zu führen und erst im Anschluss die Gruppe zu überzeugen, rät der Psychologe.

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