Organisationen durch
Menschen entwickeln!

Zum Online-Shop

Kampf gegen psychische Belastung ist Gesetz

Seit September sind Unternehmen gesetzlich dazu verpflichtet, auch psychische Belastungen in der Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen. Für Unternehmen bedeutet das neue Anforderungen im Arbeitsschutz. Das schreibt das Magazin Human Capital Care.

„Die Arbeit ist so zu gestalten, dass eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und psychische Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird“ – So lautet § 4 Nr. 1 des Arbeitsschutzgesetzes. In § 5, Absatz 3 werden außerdem die „psychische Belastung bei der Arbeit“ ergänzt. Die Beurteilung psychischer Belastungen ist damit gesetzlich verankert. Sie müssen vom Arbeitgeber, wie körperliche Belastungen, am Arbeitsplatz berücksichtigt und vermindert werden.

Für Unternehmen bedeutet das zunächst, dass die Arbeitssituation von Millionen Mitarbeitern analysiert werden muss. Systematische Maßnahmen und Instrumente können diesen Prozess erleichtern. Mit dem persolog Stress-Modell können Mitarbeiter ihre Stressoren und ihr Stressverhalten individuell reflektieren. Außerdem werden ihnen konkrete Maßnahmen an die Hand gegeben, um Stress effektiv zu bewältigen.

Eine Antwort zu “Kampf gegen psychische Belastung ist Gesetz”

  1. Es war fast schon zu erwarten, dass die anstehende Änderung des ArbSchG so dargestellt wird, als ob der Einbezug psychischer Belastungen in den Arbeitsschutz erst ab September dieses Jahres gesetzlich vorgeschrieben sei. Das ist falsch. Richtig ist, dass nun klargestellt wird, was schon seit dem Inkraftreten des ArbSchG im Jahr 1996 vorgeschrieben war! Das wird sogar von der BDA bestätigt: „[… es gilt,] dass der Arbeitgeber im Rahmen der allgemeinen Gefährdungsbeurteilung auch zu prüfen hat, ob eine Gefährdung durch psychische Belastung besteht. Zur Klarstellung dieses bereits heute geltenden Grundsatzes soll das ArbSchG in § 5 Abs. 3 Nr. 6 künftig ausdrücklich um den Gefährdungsfaktor „psychische Belastungen bei der Arbeit“ ergänzt werden. Der Bundestag hat den entsprechenden Gesetzentwurf am 27. Juni 2013 verabschiedet. […]“ Quelle: http://www.arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/res/BDA-Gefaehrdungsbeurteilung.pdf/$file/BDA-Gefaehrdungsbeurteilung.pdf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2018 persolog