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Kurzbewerbung im Twitter-Stil. Recruiting der Zukunft?

In der Kürze liegt die Würze, weiß ein Sprichwort. Aber gilt dies auch für Bewerbungsverfahren? Ja, meint ein Start-up-Unternehmen aus den U.S.A. und sucht Bewerber im Twitter-Stil.

Die Bewerber sollen 6 Fragen beantworten, um am Auswahlverfahren teil nehmen zu können. Vier davon im Twitter-Nachrichten-Format (Tweet), also mit lediglich 140 Zeichen:

  1. Der Bewerber soll seine Praxiserfahrung beschreiben (als Tweet).
  2. Auf die Frage antworten, warum der perfekt für den Job ist (als Tweet).
  3. Den eigenen Twitter-Namen, die Anzahl der Follower und die Anzahl der Twitter-Accounts, denen der Bewerber selbst folgt, angeben.
  4. Schreiben, wer die beste Person ist, der er folgt und warum (als Tweet).
  5. Den besten Weg beschreiben, wie man mehr Followers bekommt (als Tweet).
  6. Die Gehaltsvorstellungen angeben.

Der Arbeitgeber erhofft sich dadurch ehrlichere Antworten, als über die klassische Bewerbung.

Ist diese Art der Bewerberansprache die Zukunft oder wird hier einfach nur ein Trend aufgenommen, um Aufmerksamkeit zu gewinnen? Es muss wohl letzteres sein, denn derartige Personalbeschaffung entbehrt jeglicher Seriosität.

Zwar ist es absolut zu befürworten, dass nicht mehr auf Lebenslauf und Referenzen Wert gelegt wird, da diese wenig über die spätere Arbeitsleistung aussagen. Wichtige Auswahlfaktoren bleiben dagegen völlig außen vor, wie die Passung des Bewerbers zur Stelle, das Mitarbeiterverhalten in der spezifischen Stelle, das Führungsverhalten des zukünftigen Vorgesetzten und die Unternehmenskultur des einstellenden Unternehmens.

Quelle: TIMESONLINE

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