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Warum Sie mit Alternativen immer weiterkommen

Wollen wir alleine oder mit Ihrem Vorgesetzten telefonieren? Wollen Sie das Probezeitgespräch alleine führen oder soll ich dabei sein? Möchten Sie den Salat nur mit Thunfisch oder auch Schafskäse? 

Wenn Sie solche Fragen stellen, nutzen Sie bewusst oder unbewusst die NOA-Technik. Die Nur-Oder-Auch Technik, die eigentlich eine Abschlusstechnik für den Verkauf ist. Die Idee ist folgende: Sie bieten dem Kunden eine Alternative an. Das erste ist immer die Basis-Variante und die zweite Variante wäre Ihr Upsell. Wenn Sie Kellner sind und durch Schafskäse zwei Euro mehr verdienen. Oder wenn Sie den Vorgesetzten in einem Verkaufsgespräch dabei haben möchten. Der Clou an dieser Technik ist, dass Sie damit die Entscheidungsvarianten beeinflussen. Der Kunde entscheidet sich nämlich dann nicht mehr zwischen: Will ich überhaupt was auf den Salat oder nicht – sondern zwischen nur Thunfisch oder auch noch Schafskäse. Diese Technik ist genial im Verkauf, aber auch genial in der Führung. 



Wenn Sie möchten, dass Ihr Mitarbeiter, der nie ein ordentliches Protokoll schreibt, endlich ein Protokoll schreibt. Dann ist die Aussage „Schreib ein Protokoll!“ eine Aussage, mit der Sie jemanden schonmal vor den Kopf stoßen können. Probieren Sie es mal so: „Schickst du im Protokoll nur die schriftliche Zusammenfassung oder auch noch die Fotos der Flipcharts dazu?“ Damit sagen Sie klar, dass Sie ein Protokoll wollen, ohne dass es wie ein reiner Auftrag klingt. Sie bieten dem Mitarbeiter Optionen. So gelingt es Ihnen leichter, dass Mitarbeiter ungeliebte Aufgaben machen, ohne dass Sie immer direkte Ansagen machen müssen. 

Autorin:

Debora Karsch, Geschäftsführerin und Mastertrainerin der persolog GmbH

Bildnachweis: Adobe Stock – © oatawa

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