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Eigene Online-Kurse als Trainer oder Coach anbieten

7 Formate und Varianten im Überblick

Online-Trainings-Formate boomen und haben sich spätestens durch die Corona-Pandemie in vielen Unternehmen etabliert. Jeder Trainer stellt sich früher oder später die Frage, ob und in welcher Form er/sie sich in diesem Markt platzieren will. Es ist klar: Eigene Online-Angebote zu entwickeln, zu launchen und zu hosten ist viel Arbeit und es gibt sicher verschiedene Wege, damit erfolgreich zu werden. Wir geben dir hier einen kurzen Überblick, welche 7 Formate wir nutzen, wie sie sich sinnvoll kombinieren lassen und worauf du achten solltest, wenn du damit starten möchtest.



#1 Video-Konserve

Eine Video-Konserve ist ein Online-Kurs, der in Form mehrerer Videoeinheiten zur Verfügung gestellt wird. Man kann diese Videos entweder auf einer eigenen Lern-Plattform bzw. einem Learning Management System (LMS) einbinden oder die Nutzungsrechte der Videodateien an Kunden verkaufen. Dieses Format ist aktuell mit das häufigste auf dem digitalen Trainingsmarkt und die meisten Trainer haben sich zumindest gedanklich mit diesem Format beschäftigt. Der Vorteil: Videos sind sehr flexibel und vielfältig einsetzbar. Wichtig ist, anfangs die Zielgruppe (B2B oder B2C) und das Business Ziel zu definieren, denn das wird im Pricing und der Bereitstellung der Inhalte einen deutlichen Unterschied machen. Unser Tipp: Es kann hier auch sinnvoll sein, beides einmal zu testen, wie eine Konserve via LMS oder eine lizensierte Version von Kunden angenommen wird. Nach unserer Erfahrung ist das Konserve-Format in der Kundenwahrnehmung oft „weniger wert“ als eine Live(-Online)-Variante, da die persönliche Betreuung und die Möglichkeit für Rückfragen wegfallen. Auch dieser Aspekt wirkt sich entsprechend auf die Preisgestaltung aus. Mit einem Pilotpreis kannst du testen, ob dein Angebot funktioniert.

#2 Live-Online-Einheiten und Blended Learning

Video-Konserven lassen sich wunderbar mit Live-Online-Einheiten zu einem Blended Learning kombinieren und werten sie in vielerlei Hinsicht auf. Zum Beispiel kann der Auftakt und Abschluss eines Trainings live-online stattfinden, die Lerninhalte dazwischen aber via Konserve vermittelt werden. Wir nutzen dies z.B. bei unseren rein digitalen Zertifizierungen, und bieten den Teilnehmern zum Abschluss live Q&A-Sessions mit Master-Trainern an, in denen sie ihre Fragen loswerden können. Ein weiterer Vorteil einer Live-Online-Einheit: Der Austausch unter Teilnehmern und Gruppenarbeit sind möglich. Denn das fehlt in der reinen Video-Konserve. Auch in der Kundenbindung wirkt es sich positiv aus, wenn Teilnehmer und Trainer real miteinander interagieren. Außerdem darf hier der Preis auch entsprechend höher sein.

#3 Animierte Erklärvideos

Erklärvideos zu einzelnen Themenbereichen eines Trainings, die vorrangig Wissen vermitteln wollen, wie z.B. Modelle, Konzepte und Theorien, lassen sich, wenn sie richtig gemacht sind, an verschiedenen Stellen einsetzen und immer wieder verwerten. Mit Powerpoint Slides und einem Audio-File als Tonspur lassen sich hier schon auf einfache Weise vorzeigbare Ergebnisse erzielen. Diese Videos bieten Abwechslung in einem Online-Training und funktionieren auch unabhängig von einem bestimmten Trainer. Ziel sollte es in diesem Format also sein, möglichst keine reale Person im Bild zu haben oder zumindest nur ein „animierter Trainer“ . Für letzteres ist jedoch entsprechende technische Expertise in der Erstellung notwendig, die sich auch auf den Preis auswirkt. Kleiner Tipp: Wenn du unsere Erklär-Videos in deinem Online-Kurs nutzen willst, wirst du in den persolog Tools fündig.

#4 SCORM-Dateien

SCORM-Dateien eignen sich zur Einbindung in ein LMS. In diesem Datei-Format können Lernfortschritte gespeichert werden und Video-Inhalte beliebig hinzugefügt oder entfernt werden. Ein „Video-Nugget“ sollte etwa 10-15 Minuten lang sein. Die Videos können auch klickbare Elemente enthalten, mit denen sich der Nutzer ein Stück weit selbst durch ein E-Learning navigieren kann. Dies ist für größere Unternehmen interessant und ein absoluter Zukunftsmarkt für Trainer, da immer mehr Unternehmen ihre eigenen Learning Management Systeme aufbauen und diese mit geeigneten Inhalten befüllen wollen. So bieten wir Unternehmen und Trainern z.B. unserer neues e-Learning zum persolog Persönlichkeits-Modell als SCORM-Datei an. Auch wenn der Eindruck entstehen könnte, dass wir uns als Trainer mit diesem Format langfristig überflüssig machen, so liegt doch die große Chance darin, dass Unternehmen dich als Trainer mit deiner Expertise neu wahrnehmen und bei Bedarf eines Präsenz-Seminars oder Coachings auf dich zurückkommen. Es zeichnet sich ab, dass insbesondere die Wissensvermittlung via LMS zunimmt, jedoch die individuelle Beratung und den Austauschen von Teilnehmern kein Video dieser Welt ersetzen kann. Dafür brauchen Unternehmen weiterhin Menschen wie dich.

#5 eBooks

Gute eBooks werden oft unterschätzt, können aber zum Kassenschlager werden. Der Inhalt sollte wie immer einen Mehrwert für den Leser bieten, z.B. Schritt für Schritt-Anleitungen oder Checklisten zu einem bestimmten Thema. Wenn du ein Thema hast, in dem du dich gut auskennst und hier Menschen bereichernden Content bieten kannst, dann teste dieses Format. Was den Umfang betrifft, ist hier von 3 bis 60 Seiten alles möglich. Entscheidend ist, dass die Länge für den gebotenen Content sinnvoll ist. Mit Word und Powerpoint lassen sich eigenständig eBooks im pdf-Format erstellen. Alternativ kannst du einen Grafiker mit einem professionellen Layout beauftragen, was natürlich mit mehr Kosten, aber weniger Zeitaufwand für dich verbunden ist. eBooks lassen sich auch gut als Leadmagnet nutzen, dann aber eher in einer gratis Variante. Oder sie können in einem Online-Kurs als Zusatzmaterial enthalten sein (Wie z.B. in unserem Resilienz Online-Kurs, der ein eBook zum Thema als Download enthält.). Mittels Kindle Direct Publishing kann man auch direkt über Amazon ein eigenes eBook verkaufen. Direct Publishing liegt im Trend. Auch wenn ein Verlag immer noch als Qualitätsmerkmal für ein Buch gilt, ist die Flexibilität im Umgang und der Vermarktung mit deinem Werk am größten, wenn du es selbst veröffentlichst.

#6 Webinare

Webinare haben sich in der digitalen Welt als ein kostenloses Format in der Wahrnehmung von Kunden etabliert. Sie sind gut geeignet, um aus Interessenten auch Kunden zu machen. In einem Zeitraum von 30 bis 60 Minuten gibt es gratis Input zu einem Thema für die Teilnehmer. Du kannst deine Expertise zu einem Thema präsentieren und am Ende noch ein kostenpflichtiges Angebot als zum Webinarinhalt passende Vertiefung vorstellen. Du kannst dein Live-Webinar auch aufzeichnen und im Nachhinein weiterverwenden. Wenn du sehen möchtest, wie wir das machen, dann schau dir unsere gratis Webinare an.

#7 persolog Online-Profile

Immer mehr persolog Profile sind über eport digital verfügbar und werden auch regelmäßig aktualisiert. Wir haben inzwischen viele Möglichkeiten, wie Trainer mit unseren Online-Profilen arbeiten können. Sie lassen sich nicht nur in Live-Online-Seminaren nutzen, sondern per Direktlink wunderbar in digitale Trainingsformate, z.B. in einem LMS, integrieren. In unseren regelmäßig stattfindenden eport-Webinaren erfährst du, wie das funktioniert und warum dir das eine Menge Zeit spart.

Du siehst, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dein eigens digitales Format zu stricken. Abschließend haben wir noch 3 wichtige Tipps dazu:

Mach dir immer wieder klar, was dein Business Goal ist

In dieser Vielfalt an Möglichkeiten musss man sich erst mal zurechtfinden. Stell dir deshalb immer die Frage, was du mit dem digitalen Format, in dem du deinen Content verwertest, bezwecken willst, welches Business Ziel also dahintersteht (z.B. als Teaser für Neukunden, als Zusatzmaterial in einem Seminar etc.). Frage dich, worin du deine Zeit investieren möchtest und welches Format zu dir passt. Fang dann einfach mit einer Mini-Version an, die du Schritt für Schritt ausbauen kannst.

Kombiniere dein Angebot mit Zusatzmaterial

Viele Menschen schätzen es und es erhöht den wahrgenommenen Wert deines Angebots, wenn sie in einem Online-Format Zusatzmaterialien erhalten, entweder zum Download oder sogar ein Print-Produkt postalisch nach Hause geliefert bekommen.

Verwerte deine Inhalte mehrfach

Es spart Zeit und Mühe, wenn du guten Content, den du z.B. für ein Seminar hast, auch in der digitalen Welt in verschiedenen Varianten wiederverwertest und in verschiedenen Formaten ausspielst. So musst du nicht ständig neuen Content produzieren und kannst das Gute, was du schon hast, an verschiedenen Stellen – mal in abgespeckter Form gratis zu Marketing-Zwecken, mal in ausführlicher Form kostenpflichtig – nutzen.

Wir wünschen dir viel Erfolg beim Erfahrungen sammeln mit deinen eigenen Online-Formaten. Hab keine Angst loszulegen, denn es muss nicht alles beim ersten Anlauf hochprofessionell sein. Fang einfach an Dinge auszuprobieren und mit den gewonnenen Erkenntnissen an deinen digitalen Angeboten zu feilen. Nur so entwickelst du dich weiter und kannst auch digital erfolgreich werden.

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