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Open-Book-Management: Wenn alle zur Führungskraft werden

Open-Book-Management als neue Art der Mitarbeitermotivation?
© iStock: Jacob Wackerhausen

 

Open-Book-Management ist in zahlreichen US-Unternehmen Teil der Unternehmenskultur. In Deutschland ist dieser Ansatz fast undenkbar, denn dabei sind alle internen Geschäftszahlen für alle Mitarbeiter jederzeit zugänglich.

Wie das Managementkonzept funktioniert und wirkt, beschreibt das Unternehmer-Magazin impulse.

Das amerikanische Unternehmen Tasty Catering in Chicago übt das Open-Book-Management seit mehreren Jahren aus. Praktisch bedeutet das: In einem großen Saal, wo sich die Mitarbeiter zum Essen treffen, sind große Tafeln an den Wänden befestigt. Darauf befinden sich alle Zahlen der unterschiedlichen Abteilungen.

Immer mittwochs kommen die Teams hier zusammen und tragen ihre neuen Zahlen ein, Prognosen für die kommenden Wochen. Dabei sind jedoch nicht nur die Führungskräfte gefragt. Zahlreiche Mitarbeiter tragen die geplanten Zahlen für ihren verantworteten Teilbereich ein – ob Benzin- oder Personalkosten. Daten vergangener Tage interessieren nicht. Überschreitet die Gewinnmarge einen bestimmten Betrag, werden die Mitarbeiter am Gewinn beteiligt – Open-Book-Management als eine Motivation der anderen Art.

Die Mitarbeiter würden dadurch anfangen selbst unternehmerisch zu denken und zu handeln, verstünden Geschäftsmodelle und unternehmerische Vorgänge. Auch die klassische, hierarchische Führung wird ein Stück weit aufgehoben: Jeder bestimmt und verantwortet bewusst mit, wie das Unternehmen weiter geführt wird. Für viele amerikanische Firmen sei das ein klarer Erfolgsfaktor.

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