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Recruiting: Unternehmen konkurrieren um High Potentials

Deutsche und österreichische Arbeitgeber müssen zunehmend um hoch qualifizierten Nachwuchs kämpfen. Das zeigt das Ergebnis der Kienbaum-Studie „High Potentials 2010/2011“. 530 deutsche und 60 österreichische Unternehmen wurden hierzu befragt.

Nicht nur die Tatsache, dass der Bedarf an Nachwuchstalenten immer höher wird, sondern auch die geringe Verfügbarkeit des Top-Nachwuchs auf dem Arbeitsmarkt macht es Arbeitgebern schwer, hoch qualifizierte Mitarbeiter für sich zu gewinnen. Besonders selten sind die so genannten High Potentials in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie  IT. 75 Prozent der Betriebe suchen talentierten Nachwuchs in Marketing, Vertrieb, Controlling und der strategischen Unternehmensführung. Universitätsabsolventen mit einem Mastertitel in Wirtschafts- und Ingenieurswissenschaften haben somit gute Chancen direkt in den Beruf einsteigen zu können.

Doch auch Soft Skills sind den Unternehmen vermehrt wichtig. Neben Praxiserfahrung, Zielorientierung sowie Fach- und Methodenkompetenz halten 90 Prozent der Arbeitgeber Eigenmotivation für eine wichtige Eigenschaft der Nachwuchstalente.

Um die High Potentials an ihre Unternehmen zu binden, setzen 97 Prozent der Arbeitgeber auf Persönlichkeitstrainings. 71 Prozent der befragten  deutschen Firmen bieten interne Weiterbildungsmöglichkeiten, 68 Prozent ermöglichen Fachtrainings. Auch mit herausfordernden Aufgaben,  der Mitarbeit an anspruchsvollen Projekten und der Übertragung von Verantwortung wollen die Recruiter begeistern. Denn neben privaten Angelegenheiten sind vor allem fehlende Aufstiegschancen, geringe Karrieremöglichkeiten sowie Abwerbung  die häufigsten Gründe der High Potentials, ein Unternehmen zu verlassen.

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