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Schon gestresst?

Schon gestresst?
© iStock: mrPliskin

 

Leide ich schon unter Stress? Häufig sind wir selbst nicht im Stande zu erkennen, ob wir unter Stress leiden. Die Einordnung, ob es sich nur um eine anstrengende Phase oder dauerhaften Stress handelt, fällt uns schwer. Spiegel Online stellt in Zusammenarbeit mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit 12 Fragen, an denen das eigene Stresspotenzial erkannt werden soll.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Sich an Stress zu gewöhnen, kann weitreichende, negative Folgen haben. 12 Fragen sollen helfen, den eigenen Stresspegel zu erkennen:

l Wache ich oft nachts auf und fange an zu grübeln?
l Habe ich weniger Zeit und Energie für Freizeit und Familie als früher?
l Meide ich aus Zeitgründen persönlichen Kontakt zu meinen Mitarbeitern?
l Habe ich mehr körperliche, gesundheitliche Beschwerden als früher?
l Denke und grübele ich nach der Arbeit weiter?
l Trinke ich häufig und viel Alkohol?
l Fühle ich mich nach einem Wochenende noch nicht ausreichend erholt?
l Arbeite ich unkonzentriert? Lasse ich mich schnell ablenken?
l Resigniere ich, wenn etwas nicht so läuft, wie ich es mir wünsche?
l Fühle ich mich wie ein Hamster im Rad, der eilt, doch kein Ziel erreicht?
l Empfinde ich einen inneren Widerstand gegen meine Arbeit?
l Habe ich Stimmungsschwankungen?

Ab drei bis 4 zutreffenden Aspekten, gehen die Autoren von Ansätzen einer Überlastung und Erschöpfung durch Dauerstress aus. Deshalb ist es wichtig, früh die individuellen Stressoren zu erkennen, das eigene Verhalten zu reflektieren und Maßnahmen gegen den Stress zu erlernen.

Eine Antwort zu “Schon gestresst?”

  1. In dem verlinkten Artikel wird nach Stressfaktoren gefragt und von weit reichenden Auswirkungen gesprochen.
    Allerdings finde ich weder im Spiegel-Artikel noch in den verlinkten irgendwelche näheren Erläuterungen dazu, um welche Auswirkungen es sich handelt.

    Früher hieß Stress „Überarbeitung“, das Phänomen zu lange über seine Kräfte hinaus zu arbeiten ist also nicht neu.

    Erst mit dem Begriff „Burnout“ ist die Gefährlich keit des Stresses wieder überall zu finden.

    Gestern bei Berlin Mitte, sagte allerdings ein Wissenschaftler, dieses Burnout gibt es gar nicht. Niedergeschlagenheit aufgrund von Arbeitsüberlastung ist eine ganz normale Entwicklung. Wichtig ist, dass man drüber reden darf, wenn einem etwas zu viel wird. Manchmal lassen aber Sachzwänge eine Unterbrechung nicht (sofort) zu.
    Deshalb ist es wichtig, dass ein Zeitraum festgelegt wird, in welchem die oben aufgelisteten Faktoren zutreffen. Denn vier Punkte bekommt wohl in manchen Zeiten und Stimmungslage fast immer zusammen.

    Die genannten Aspekte sollten allerdings zu keiner Dauerbelastung werden.

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