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Schonungslose Übung für Ihr Zeit-Training

Schonungslose Übung für Ihr Zeit-Training
© iStock: Mixmike

 

Sie stehen vor Ihren Seminar-Teilnehmern. Frau Müller und Herr Schmidt schauen Sie erwartungsvoll an. Sie möchten etwas über Zeitmanagement lernen. Herr Tracks Blick schweift hingegen aus dem Fenster. Er und Zeitmanagement? Was sich sein Chef nur dabei gedacht hat, ihn zu diesem Seminar zu schicken! Jetzt einen guten Einstieg in Ihr Training zu schaffen, der alle Teilnehmer aufrüttelt, ist gar nicht so einfach. Mit der Übung „Wortwechsel“ können Sie sowohl interessierte als auch skeptische Teilnehmer für das Thema „Zeit“ fesseln. Denn die Übung regt unwillkürlich zum Nachdenken über das eigene Zeitverhalten an – wenn auch auf schonungslose Weise.

In drei Schritten schaffen Sie damit einen effektiven Einstieg und einen nachhaltige Wirkung Ihres Seminars:

Schritt 1: Alles zum Thema „Zeit“
Teilen Sie Ihren Teilnehmern Moderationskarten aus. Auf diese sollen Sie jeweils typische Sätze zum Thema „Zeit“ schreiben, die das Wort „Zeit“ enthalten. Dabei werden Sätze wie „Dafür habe ich jetzt keine Zeit“ oder „Mir läuft die Zeit davon“ entstehen.

Schritt 2: Die Balance von Zeit und Leben
Lassen Sie Ihre Teilnehmer nun das Wort „Zeit“ in Ihrem persönlichen Satz durch das Wort „Leben“ ersetzen. Die Ergebnisse regen zum Nachdenken an. Möglicherweise entsteht sogar eine erste Diskussion. Denn Sätze, wie „Mir läuft das Leben davon“ oder „Dafür habe ich jetzt kein Leben“, gehen kaum ohne Wirkung an einem vorbei. Mit der Übung wird somit eine wichtige Voraussetzung für Ihr Seminar geschaffen: Die Selbstreflektion wird angeregt.

Schritt 3: Das Training auf den Punkt bringen
Um die Nachhaltigkeit Ihrer Übung und Ihres Trainings zu wahren, teilen Sie Ihren Teilnehmern im Anschluss an Ihr Seminar eine kleine Memo-Karte aus. Diese kann z.B. die Form eines roten Kreises haben. Damit bringen Sie Ihr Training wortwörtlich auf den Punkt. Denn auf die eine Seite der Memo-Karte lassen Sie Ihre Teilnehmer das Wort „Zeit“, auf die andere Seite das Wort „Leben“ schreiben. Die Karte können sich Ihre Teilnehmer künftig beispielsweise auf den Schreibtisch am Arbeitsplatz legen. Dadurch werden sie nicht nur immer wieder an das Zeitmanagement und Ihr Training erinnert, sondern es rückt immer wieder in den Fokus, dass wir es selbst in der Hand haben, ob uns das Leben davon läuft oder nicht.

l Jetzt den Leitfaden zur Übung downloaden

 

4 Antworten zu “Schonungslose Übung für Ihr Zeit-Training”

  1. Wenn ich mir eine Arbeitssituation vorstelle, passt für mich der Vergleich nicht.

    „Ich habe dafür keine Zeit“ ist (im Arbeitsumfeld) für mich nicht das gleiche wie „Ich habe dafür kein Leben“.

    Im Privatumfeld ja – aber im Arbeitsumfeld?

    • Das ist richtig, die Beispiele mit dem „Leben“ passen besser auf das Zeitverhalten im privaten Umfeld – ein guter Punkt, Dankeschön! Für das berufliche Umfeld eignet sich möglicherweise das Ersetzen des Wortes „Zeit“ mit dem Wort „Freude“ oder „Zufriedenheit“ besser, sodass etwa folgende Konstellation entsteht: „Dafür habe ich (bei der Arbeit) keine Zeit“ – „Dafür habe ich (bei der Arbeit) keine Freude / keine Zufriedenheit“.

      Das passt in diesem Umfeld besser, oder? Vielleicht haben Sie auch noch selbst Vorschläge, denn die Übung ist unsererseits keinesfalls in Stein gemeißelt und lebt von der individuellen Anpassung!

  2. je nachdem, wie man arbeitet (fremdbestimmt oder selbstständig) passen vielleicht unterschiedliche worte:

    bei „selbstständig“ würde „Freude“, „Zufriedenheit“ sicher passen.

    bei „fremdbestimmt“ sind es wohl Wörter wie „Priorität“ oder „Auftrag“.

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