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Stress erhöht das Risiko, falsche Entscheidungen zu treffen

Die Psychologen Anthony Porcelli und Mauricio Delgado von der Rutgers University haben in der Fachzeitschrift Psychological Science (, die leider nur für Abonnenten online einsehbar ist) einen Bericht über ihr Stress-Experiment veröffentlicht.

Das Szenario: Eine Versuchsgruppe musste verschiedene Gewinnspiele mitmachen. Dabei hatte eine Teilgruppe die Hände zuvor in eiskaltes Wasser gehalten. Das gilt als stressauslösend.

Die Kontrollgruppe wendete sich mit trockenen Händen und ohne zusätzlichen Stress den Gewinnspielen zu. Beobachtet wurde, dass die Gestressten genau  in den Spielen tendenziell auf Nummer sicher, in denen Gewinne in Aussicht standen. Wenn Verluste drohten, steigerten sie dagegen Risikobereitschaft. In der Kontrollgruppe gab es diesen Effekt zwar auch, aber in geringerer Intensität.

Daran kann man erkennen, wie die Umgebung unsere Entscheidungen beeinflusst. Stress kann dazu führen, dass Menschen in eine „automatisierte, niedere Denkweise zurückfallen“.  Entscheidungen werden dann nicht mehr rationell und abwägend gefällt.

Nun wird Stress in der Arbeitswelt durch ganz andere Dinge, als kaltes Wasser, ausgelöst. Hauptstressoren sind etwa übermäßige Kontrolle, mangelnde Unterstützung, Wertekonflikte oder ausbleibende Anerkennung. Wer mehr über sein persönliches Stressmanagement erfahren möchte, dem sei das persolog Stress-Profil und die dazugehörige Trainer-Autorisierung ans Herz gelegt.

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