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Stress im Team?

So kannst du Konflikte entschärfen 

Kaum etwas anderes beeinträchtigt im beruflichen Umfeld die Arbeitsleistung so stark wie negative Stressenergie im Team. Selbst wenn die Anspannung nur bei einem Einzelnen Teammitglied sehr hoch ist, wirkt sich das oft auf das ganze Team aus. Die Folge: mehr Konflikte und weniger Produktivität. Auf welche Warnsignale du achten solltest, um eine Eskalation zu vermeiden und wie du zu einer konstruktiven Lösung beitragen kannst, erfährst du hier.



Das verursacht Stress im Team

Aber wie kommt es überhaupt zu so einem angespannten, gestressten und unproduktiven Teamklima? Dafür kann es die unterschiedlichsten Auslöser geben: Es kommt jemand neu ins Team und die Kollegen schaffen es nicht so ganz, die Person als vollwertiges Teammitglied aufzunehmen. Außerdem stimmt die Arbeitsleistung noch nicht, was umso mehr Druck verursacht. Oder: Nach Jahren ändert sich nun einiges am Arbeitsplatz. Ein Teammitglied kommt nicht mehr wirklich hinterher und versuchst sich an Aufgaben, die es nicht beherrscht. Dadurch entstehen mehr Fehler und die Kollegen trauen ihm/ihr nicht mehr.

Häufig entsteht der Stress also in den Teams selbst. Entscheidend ist hier die Frage: Was unternimmt die Führungskraft? Sorgt sie dafür, dass das Problem gelöst wird oder lässt sie den Druck so lange steigen, bis etwas explodiert? Mein Rat: Greife frühzeitig ein. Nur so werden Sackgassen und Eskalationen verhindert.

Das sind die Frühwarn-Signale für sich verschärfende Konflikte

Wie kann denn nun non-produktive Stressenergie in Teams erkannt werden? Auch hier gibt es einige Warn-Faktoren, die man im Blick behalten sollte:

  1. Das kollegiale Verhalten hat nachgelassen.
  2. Der Tonfall wird zunehmend förmlich oder gereizt.
  3. Die Teammitglieder fangen an, sich gegenseitig zu kontrollieren.
  4. Es wird bei den anderen nach Fehlern gesucht und sich gegenseitig bloßgestellt.
  5. Das Konkurrenzdenken unter den Teammitgliedern hat zugenommen.
  6. Meinungsverschiedenheiten werden mit geringer Kompromissbereitschaft verstärkt.
  7. Mitarbeiter geraten aneinander; es bilden sich Cliquen.
  8. Bei Fehlern wird nach Schuldigen gesucht.
  9. Unterschwellige Feindseligkeiten und Intrigen haben sich verbreitet
  10. Die gegenseitige Hilfsbereitschaft hat nachgelassen

Die negativen Folgen von Anspannung und Stress können immens sein. Deshalb ist es gerade für Führungskräfte wichtig, ein angespanntes, gestresstes Arbeitsklima so früh wie möglich zu erkennen. Nur wenn du diese Frühwarnsignale im Blick hast, kannst du rechtzeitig gegensteuern. 

Das kannst du tun, um die Situation zu entspannen

Wenn ein angespanntes Arbeitsklima erkannt wird, ist es wichtig, sofort etwas dagegen zu unternehmen. Zum Beispiel kannst du zwischen den Teammitgliedern vermitteln, ohne dabei parteiisch zu sein. Bedenke dabei, dass jeder individuell anders tickt und deshalb auch verschiedene Botschaften an unterschiedliche Persönlichkeiten zum Ziel führen. Du kannst mit deinem Team Rahmenbedingungen und Anforderungen klären und Vereinbarungen treffen, um solche Situationen in Zukunft zu vermeiden. Die Ziele sollten dabei klar formuliert werden. 

Das optimale Endergebnis ist dann natürlich, dass solche Konflikte und Stresssituationen zwischen den beteiligten Parteien selbständig gelöst werden können, ohne dass dies weitgehende Konsequenzen mit sich zieht. 

Debora Karsch

Hier erfährst du mehr:

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