Organisationen durch
Menschen entwickeln!

Zum Online-Shop

Stressor Nr. 1: Das Arbeitsverhältnis

© iStock: Bim

 

Smartphones und Überstunden – Sie gelten oft als Hauptverantwortliche, wenn es um Stress geht. Berufstätige in Deutschland werden jedoch vor allem durch ihre Arbeitsverhältnisse belastet. Das zeigen die Ergebnisse des Gesundheitsreports 2013 der Techniker Krankenkasse (TK). Teilzeit und befristete Verträge entlarven sich als starke Stressoren.

„Sind Arbeitsverhältnisse befristet oder ist die finanzielle Situation aufgrund von Teilzeit oder Leiharbeit angespannt, belastet das die Betroffenen“, sagt Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK. Die Lebenssituation der Beschäftigten sei ein wesentliches Stresspotenzial. Beispielsweise liege das Antidepressiva-Volumen teilzeitbeschäftigter Männer etwa 53 Prozent über dem ihrer vollzeitarbeitenden Kollegen. Bei Frauen ergebe sich ein Unterschied von 8 Prozent.

„Die Vermutung liegt nahe, dass die erhöhte psychische Belastung bei Männern in Teilzeit, in befristeten oder Leiharbeitsverhältnissen daher rührt, dass Männer traditionell noch als Haupternährer der Familie fungieren, was aber unter den genannten Beschäftigungsformen oft schwierig ist“, sagt Heiko Schulz, Psychologe bei der TK. Viele Beschäftigte würden nicht freiwillig in Teilzeit arbeiten. Häufig werde schlicht nicht mehr angeboten oder ein höheres Arbeitspensum könne nicht mit der Familie vereinbart werden.

Vorstandsvorsitzendem Baas zufolge, seien deshalb vor allem BGM-Maßnahmen, eine sichere Perspektive, wertschätzende Führung  sowie die Möglichkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren, wesentlich, um den Druck zu reduzieren.

Eine Antwort zu “Stressor Nr. 1: Das Arbeitsverhältnis”

  1. „Sind Arbeitsverhältnisse befristet oder ist die finanzielle Situation aufgrund von Teilzeit oder Leiharbeit angespannt, belastet das die Betroffenen“, sagt Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK. Die Lebenssituation der Beschäftigten sei ein wesentliches Stresspotenzial . Beispielsweise liege das Antidepressiva-Volumen teilzeitbeschäftigter Männer etwa 53 Prozent über dem ihrer vollzeitarbeitenden Kollegen. Bei Frauen ergebe sich ein Unterschied von 8 Prozent.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2020 persolog