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Teams: Die Summe der einzelnen Teile

Neues Projekt. Neues Team. Worauf sollten Teamleiter bei der Teamzusammenstellung achten? Einblicke von Team-Experte Marcus B. Hausner.

So finden Sie die richtigen Teammitglieder:

Wen brauche ich in meinem Team?
Neue Projekte erfordern neue Teams. Einer fällt raus, zwei andere werden gebraucht. Oft wird auf der Grundlage von Fachwissen entschieden, wer Teil des Teams wird. Ich aber rate jedem Teamleiter bei der Auswahl seiner „Mitstreiter“ genauer hinzuschauen. Denn für den erfolgreichen Abschluss des Projekts ist die Persönlichkeit des einzelnen Teammitglieds, der Beitrag, den es im Team leistet und das Zusammenwirken der Teammitglieder untereinander ausschlaggebend – und nur in zweiter Linie das vorhandene Fachwissen!

Sicher, die Praxis legt einem manchmal Zwänge auf, denen man sich nicht entziehen kann. Nicht jede Führungskraft kann für seine Projekte abteilungsübergreifend agieren und sein Team nach Belieben zusammen stellen. Nicht für jede Teamposition stehen Alternativen zur Auswahl. Und doch, letzten Endes haben Teamleiter fast immer Einfluss auf die Auswahl der Teammitglieder.

Worauf sollte der Teamleiter bei der Auswahl meiner Mitarbeiter also achten?

Vier Aspekte halte ich für entscheidend:

1. Charakter – Kann ich mich auf meinen Mitarbeiter verlassen?
Teammitglieder, die etwas bewegen sollen, müssen Eigenschaften wie Integrität, Verlässlichkeit und wertschätzenden Umgang aufweisen. Aber nicht nur in Bezug auf die Führungskraft, sondern auch untereinander. Teamleiter sollten sich daher vergangenes situatives Teamverhalten der potenziellen Teammitglieder vor Augen führen. War das Verhalten förderlich oder entstanden Reibungen? Wenn ja, warum?

2. Teamleistung – Welchen Beitrag bringt mein Mitarbeiter ein?
Mal vom fachlichen Know-how abgesehen. Was trägt eigentlich der Einzelne zur Teamarbeit bei? Generiert er viele Ideen? Oder ist er jemand, der die Dinge auf ihre Sinnhaftigkeit durchleuchtet? Zu wissen, welchen Beitrag er leistet und welche Beiträge im Team noch fehlen, hilft. Interessant ist auch zu überlegen, welche Methoden er in der Zusammenarbeit verwendet. Beispiel TeamTelling: Lässt er Erfahrungen aus ähnlichen Teamsituationen einfließen? Oder muss der Teamleiter dies bei Teambesprechungen immer wieder gezielt einfordern, wenn der Teammotor einmal stottert?

3. Begabung – Was sind die Stärken meines Mitarbeiters?
Um den Bereich Stärken und Begrenzungen besser zu erfassen, helfen folgende Fragen: Welche Erfahrungen, Überzeugungen und Fähigkeiten hat mein Mitarbeiter bisher gesammelt? Welche Aufgaben hat er bisher erfolgreich gemeistert? Was begeistert ihn und wofür zeigt er Leidenschaft?

4. Chemie – Passt der Mitarbeiter in die Mannschaft?
Vieles ist ja Geschmackssache. Im Unternehmen sind das oftmals unterschiedliche Kulturen und persönliche Haltungen, die Teams blockieren können. Nicht jeder passt einfach so ins Team. Deshalb sollten Teamleiter vor der Teamzusammenstellung auch ihren eigenen Führungsstil hinterfragen. Es ist zu überlegen, ob der Führungsstil angepasst werden kann oder ob die Diskrepanzen zu groß sind.

Um sich intensiv mit den vier Punkten auseinander zu setzen, bietet die persolog GmbH vielseitige Lerninstrumente aus den Bereichen persolog Persönlichkeits-Modell und persolog Teamdynamik-Modell an, die ich schon in anderen Newslettern näher vorgestellt habe.

Ein Tool, das ich persönlich für fast jedes Teamtraining als Einstiegs-Tool verwende, ist der Strategieplaner für erfolgreiche Teamarbeit. Hier ein Beispielexemplar des Planers zur Ansicht.

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