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Drei wichtige Tipps für Ihre Personalentwicklung

Stellen Sie sich vor, Sie entscheiden sich dafür, einen kleinen Hund zu kaufen. Der soll möglichst wenig Haare verlieren, gerne unter Kinder sein und Sie möchten einen großen Hund. Mit diesen Kriterien schauen Sie einige Hunde an und entscheiden sich dann für einen. Dann wissen Sie: Die eigentliche Arbeit geht jetzt erst los. der Hund muss lernen, wie er sich in Ihrem Haus benehmen soll, wo er schlafen soll, was er essen darf und was nicht. Er muss lernen, dass er zurückkommt, wenn Sie ihn im Wald frei rennen lassen und viele andere Sachen mehr. Das wissen Sie auch. Sie wissen, wenn Sie sich einen Hund kaufen, dass diese Arbeit auf Sie zukommt. 



Das scheinen wir manchmal im Unternehmenskontext völlig zu ignorieren. Wir haben umfangreiche Recruitingprozesse, denn wir wissen, dass Fehleinstellungen teuer sind. Dann haben wir jemanden gefunden, der unseren Vorstellungen entspricht und machen einen Haken dran, so frei nach dem Motto „Thema erledigt“. Doch wir vergessen, dass die eigentliche Arbeit anfängt. Denn nur weil wir richtig ausgewählt haben, heißt das nicht, dass wir die Person nicht weiterentwickeln dürfen oder sogar müssen. Sonst kann es sein, dass die Person nicht annähernd dort anschließen kann, wo wir es von ihr erwarten. Die Personalentwicklung ist mindestens genauso wichtig wie das Recruiting. Drei Ideen für Sie, wie Sie dafür sorgen können, dass Sie Ihre Mitarbeiter entwickeln und nicht nur gut auswählen

Tipp #1: Geben Sie von Anfang an Verantwortung ab

Geben Sie den Mitarbeitern von Tag eins an Verantwortung für kleine Themenbereiche und bauen Sie diese Schritt für Schritt aus. Wenn Sie zum Beispiel jemanden im Verkauf einstellen, kann der an Tag eins nicht Ihre besten Kunden anrufen. Aber er kann sich eigenverantwortlich einen Gesprächsleitfaden nach Ihren Vorgaben erstellen. Wenn Sie einen Marketingmanager einstellen, kann der nicht komplette Facebook Kampagnen steuern, aber er kann sich anschauen, was Sie haben und analysieren, was er verändern würde. Geben Sie den Menschen konkrete verantwortliche Aufgaben von Anfang an. Das Prinzip „Zuschauen“ mag unterstützend helfen, aber es sollte nicht die höchste Priorität sein. Mitarbeiter werden in den ersten Tagen auf das fokussiert, was Ihnen wichtig ist und da hilft Zuschauen nur bedingt. 

Tipp #2: Fördern Sie Ihre Mitarbeiter bewusst

Sind Sie bereit, Ihre Mitarbeiter kompromisslos zu fördern? Haben Sie Lust in sie zu investieren? Gehen Sie Ihre Mitarbeiter einmal durch und schauen Sie, ob das der Fall ist. Wenn Sie welche haben, bei denen Sie NEIN antworten, können Sie Ihre Haltung einmal hinterfragen, z. B. Was müsste sich verändern, damit ich Lust habe, die Person zu fördern? Wenn das nicht umsetzbar ist, ist es empfehlenswert auf Dauer möglichst eine andere Führungskraft für diesen Mitarbeiter zu haben. Jeder Mitarbeiter hat das Recht darauf ehrlich gefördert zu werden. Ansonsten kann er sich auch nicht entwickeln. 

Tipp #3: Fordern Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig heraus

Achten Sie darauf, dass es Ihren Mitarbeitern nicht langweilig wird. Es gibt Mitarbeiter, die Herausforderungen mögen und es gibt welche, die sie nicht mögen. Alle sollten sie aber in ihrem Maß bekommen. Denn aus der eigenen Komfortzone herauszugehen und zu wachsen ist ein zentraler Schlüssel für die Persönlichkeitsentwicklung. Darauf haben Führungskräfte einen immensen Einfluss. Achten Sie darauf, immer wieder mehr zu fordern, als der Mitarbeiter selbst bereit ist zu tun. So wachsen Mitarbeiter über sich hinaus. Wichtig ist, dass Sie nur so fordern wie Sie auch fördern. Das heißt: Begleiten Sie die herausfordernden Projekte, seien Sie verlässlicher Sparringspartner und Austauschpartner. So haben die Mitarbeiter eine echte Chance, sich zu entwickeln. 

Es gibt noch viele weitere Tipps, doch mit diesen drei Tipps werden Ihnen viele großartige Entwicklungsschritte gelingen. Es ist die Basis. 

Autorin:

Debora Karsch, Geschäftsführerin und Mastertrainerin der persolog GmbH

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Bildnachweis: Adobe Stock ©SolisImagesR

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