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Trainer im Urlaub: Entspannt oder abrufbereit?

Trainer predigen ihren Klienten, das Handy im Urlaub abzuschalten oder sich einmal richtig zu entspannen. Doch wie halten es die Trainer selbst damit? Viele sitzen dabei zwischen den Stühlen: Sie wissen was zu tun wäre, fühlen sich aber – gerade als Freiberufler – ihrem Job oder ihren Klienten gegenüber verpflichtet. Tipps, wie Trainer Urlaub und Beruf miteinander vereinbaren können, fasst Coach Bernhard Juchniewic im Magazin Training aktuell zusammen.

l Coaches müssen in gewisser Weise für ihre Klienten als Ansprechpartner erreichbar sein. Es gehört zu ihrem Beruf. Doch im Urlaub müssen sie das nur für diejenigen, denen es versprochen wurde – und auch das nicht rund um die Uhr. Ein Tipp lautet: Legen Sie eine Stunde täglich fest, in der Sie im Urlaub erreichbar sind und informieren Sie die Betroffenen einfach darüber.

l Trainer oder Speaker sind oft wochenlang ausgebucht und denken damit weit voraus. Das kann Stress erzeugen. Die Urlaubszeit ist eine Phase, in der Fragen, die sonst an die Klienten gerichtet sind, sich selbst gestellt werden sollten: Wo sind die größten Belastungen? Welche Ressourcen stehen mir zur Verfügung? Passen Selbst- und Fremdbild noch zusammen?

l Im Urlaub muss die Akquise abgeschaltet werden. Möglicherweise verpassen Trainer in Ihrem Urlaub damit eine Anfrage eines Personalers. Doch wenn Sie sich Ihres Mehrwerts als Coach bewusst sind und diesen nach außen tragen, warten viele Kunden bestimmt.

l Für Trainer lohnt es sich zwei Urlaube pro Jahr zu machen: einen, um zu entspannen und einen, um sich selbst weiterzubilden. Denn die persönliche Entwicklung bringt nicht nur die Klienten, sondern selbstverständlich auch die Trainer selbst voran.

l Auch in der Zeit zwischen den Urlauben sind Coaches nicht nur für ihre Klienten da. Sie können zum Beispiel selbst Coachings belegen, um sich damit persönlich zu unterstützen. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern bringt die eigene und folglich die Entwicklung der Klienten voran.

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