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Trend zu mehr Weiterbildung in 2011

Gute Nachrichten für die Weiterbildungsbranche: Die deutsche Unternehmen wollen ihre Investionen in Weiterbildung im Jahr 2011 verstärken. Das ergab die DIHK Weiterbildungsumfrage 2011. Danach wollen 38 Prozent ihr Weiterbilungsangebot ausbauen (Vorjahr 25 Prozent), 60 Prozent 68 Prozent) wollen es auf Vorjahresniveau halten und nur 2 Prozent (Vorjahr 7 Prozent) planen Einschnitte.

DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann sieht in dieser Entwicklung vor allem eine Reaktion der Betriebe auf die gute wirtschaftliche Entwicklung, aber auch den sich abzeichnenden Fachkräftemangel. Weiterbildung ist laut Umfrage für die Betriebe das mit Abstand wichtigste Instrument, um trotz des Ausscheidens vieler Älterer wettbewerbsfähig zu bleiben. 59 Prozent setzen darauf, die personellen Lücken mithilfe von Weiterbildung schließen zu können. Eine äußerst optimistische Einschätzung. Jeder Dritte will mehr ausbilden. Hier ist fraglich, ob genüpgend qualifizierte Auszubildende zur Verfügung stehen. Angsicht der demografischen Entwicklung könnte aus dem Fachkräftemangel auch schnell ein Auszubildendenmangel werden. Abhilfe durch verstärkte Einwanderung erhoffen sich dagegen nur wenige Unternehmen. Wegen der strikten Zuwanderungsregelungen und des hohen bürokratischen Aufwands im Arbeitsgenehmigungsverfahren sehen nur 3 Prozent Chancen in der Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland.

Bei dem Aufbau von Weiterbildungsangeboten darf es aber nicht nur um den Ausbau fachlicher Kompetenzen gehen, wichtiger sind personale und soziale Kompetenzen, vor allem wenn es um die Bestetzung von Führungspositionen geht.

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